- Kategorie: Tiere
- Erstellt am Mittwoch, 02. Juli 2014 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Eine Erkältung bei Hunden erkennt man daran, dass das Tier keinen Hunger mehr hat und ständig an der Schnauze und den Augen herumreibt. Und dann?
Zu den ersten Anzeichen gehören Appetitlosigkeit und Mattigkeit. Der Hund mag nicht mehr fressen und hat eine erhöhte Körpertemperatur. Hinzu kommt eine triefendeNase und Fieber. Wenn sich Bello mit den Pfoten ständig über die Schnauze und die Augen reibt, sollten Sie nachsehen, was die Ursache ist. Auch Niesen ist ein Anzeichen für einen hartnäckigen Schnupfen
Mit natürlichen Heilmitteln lässt sich die Besserung unterstützen
Bei einer Erkältung bei Hunden können Sie die ersten Tage versuchen, selbst zur Linderung der Beschwerden beizutragen. Erst wenn Husten, Schnupfen und Co. nicht besser werden, sollte der Tierarzt aufgesucht werden. Wie beim Menschen auch, können Sie mit natürlichen Heilmitteln die Heilung unterstützen. Gegen den lästigen Schnupfen helfen Inhalationen. Hierfür kochen Sie zunächst Kamillenblüten in Wasser gelöst auf, diese Flüssigkeit halten Sie vor die Nase Ihres Hundes, sodass er die Dämpfe einatmen kann. Geben Sie acht, dass er sich nicht verbrüht. Ergänzend können Erkältungstees – Holunder ist hier besonders wirksam – und Vitamin-C-reiche Lebensmittel gegeben werden. In Zitrusfrüchten, Kiwis, Petersilie, Erdbeerblättern oder Spinat ist reichlich des gesunden Vitamins enthalten.
Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit im Raum, damit die Schleimhäute gut durchfeuchtet sind.
Ping-Pong-Effekt: Ansteckungsgefahr Hund-Mensch und umgekehrt
Ist der Hund erkältet, besteht auch die Gefahr, dass der Mensch krank wird. Jedoch ist die Ansteckungsgefahr zwischen Mensch und Tier äußerst gering. Dennoch sollten Sie dann intensives Schmusen und Kuscheln unterlassen. Hingegen ist die Übertragung von Hund zu Hund schnell passiert. Daher beim Gassigehen Kontakt zu gesunden Tieren vermeiden.
Vorbeugung ist allemal besser als hinterher das Nachsehen zu haben: Waren Herrchen oder Frauchen mit ihrem Vierbeiner im Schnee spielen oder sind in einen angenehmen Sommerregen Gassi gegangen, sollten sie ihm immer das Fell abrubbeln und die Pfoten trocknen. Auch wenn Herrchen oder Frauchen schniefend im Bett liegt und Bello ein paar Streicheleinheiten bekommt, können sich krankmachende Bakterien schnell auch im Hundekörper ausbreiten.
Zahlreiche Informationen rund um den kranken Hund gibt Dr. Jörg Schweikart auf der Website Schnupfen.net (wo er auch eine „Online-Sprechstunde“ anbietet): HTTPS://www.schnupfen.net/hund/
Quellen: hilfreich.de; hunde-infos; schnupfen.net
Bild: © Bernd Zilm - Fotolia.com
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