- Kategorie: Natur-Apotheke
- Erstellt am Mittwoch, 11. September 2013 08:20
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Ihr deutscher Name „Indischer Maulbeerbaum“ mag hausbacken klingen, ihre Ur-Bezeichnung Noni wohl eher exotisch denn einleuchtend. Wer jedoch den Saft der Powerfrucht aus Polynesien als Wellnessbringer und zur Gesundheitsstärkung trinkt, wird ihre inneren Werte bald kaum noch missen wollen.
Welche drei Dinge würden Sie mitnehmen, wenn Sie und ihre Familie von nun an auf einer einsamen Insel leben müssten? Wahrscheinlich Ihr Boot, Ihr Buschmesser und einen Erste-Hilfe-Kasten, stimmt’s? So (oder zumindest so ähnlich) gelangte auch die Noni, lateinischer Name Morinda citrifolia, in ihre heutige Heimat. Sie gehörte nämlich zu den überlebenswichtigen „Kanupflanzen“, die vor etwa 2000 Jahren von Einwanderern aus dem asiatisch-indischen Raum in das Inselpatchwork im Pazifischen Ozean mitgebracht wurden.
Allerdings war die neue Heimat, das heutige Polynesien, mancherorts so mit Vulkanen gespickt, dass den Siedlern meist nur karge Lava-Erde für den Anbau ihrer Kult- und Heilpflanzen zur Verfügung stand. Da traf es sich gut, dass sich der Nonibaum als wahrer Überlebenskünstler erwies – und das Buschmesser als hilfreich gegen den Dschungel. Der „Erste-Hilfe-Kasten“ war damals allerdings ohne rotes Kreuz, dafür aber Natur pur. Denn auch die übrigen Begleiter der Noni – beispielsweise Ananas, Bambus, Koriander und Ginseng – waren bewährt-hilfreiche Pflanzenpromis. Aber die Kahunas, die heilkundigen Medizinmänner Polynesiens, nutzten besonders die Noni. Die genoss, vor allem wegen ihrer schmerzlindernden, entzündungshemmenden und vitalisierenden Eigenschaften ein hohes Ansehen. Wohl nicht zu Unrecht, denn heute ist die moderne Wissenschaft gerade dabei, ihren legendären Ruf zu bestätigen. Vorwiegend wegen ihrer vielfältigen Inhaltstoffe, welche die zähe Pionierpflanze – traditionell auch als „Schmerzkillerbaum“ gerühmt – dem unwirtlichen Untergrund abtrotzte.
Daran hat sich bis heute nicht viel geändert, der Nonibaum wächst überall reichlich, zudem können seine Früchte bis zu 12 Mal im Jahr geerntet werden. Nach ihrer „Wiederentdeckung“ in den 1990er Jahren gelangte die Polynesische Powerfrucht zu frischem Ruhm – nämlich als Senkrechtstarter unter den Nahrungsergänzungen.
Über die inhaltlichen Highlights des „Energiepaketes für Körper und Geist“ ist viel geschrieben worden. Vom einfachen Flyer bis hin zu umfangreichen Büchern, manche davon detailliert bis hin zum Heilpraktikerniveau. Als wissenschaftlichen Durchbruch nennen die Autoren stets eine Studie von Dr. Neil Solomon (1998), welche auf die Ergebnisse von über 20.000 Patientenuntersuchungen zurückgreift, durchgeführt von etwa 200 Therapeuten. Darin bescheinigt „Doktor Noni“ der gesundheitsfreundlichen Allzweckwaffe eine breite Wirkungspalette, angefangen von der Anwendung bei Allergien, Bluthochdruck und Konzentrations-schwächen bis hin zu Verdauungsbeschwerden.
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Exotische Global-Playerin mit Breitwirkungsspektrum: Die Noni
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Die wissenschaftliche Initialzündung stammt von „Enzympapst“ Dr. Ralph Heinicke. 1972 hatte der amerikanische Biochemiker in der Ananas das „Super-Enzym“ Bromelain entdeckt. Darin identifizierte er einen Wirkstoff, den er Xeronin nannte. Nach seinen Erkenntnissen spielt Xeronin eine bedeutende Rolle beim Zusammenspiel von Enzymen und Proteinen, erstere werden auch als „Biokatalysatoren“ bezeichnet. Dieses Wirkstoff-Tandem ermöglicht die Bildung bzw. Aktivierung der grundlegenden Eiweißbausteine des Organis-mus. Unter dem Strich konstatierte der Forscher einen geradezu sensationellen Befund: Insgesamt enthält die Noni etwa 800-mal mehr Wirkstoffe als seine bisherige Forschungsfavoritin, die Ananas.
Nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft enthält der Saft der Morinda citrifolia außer Enzymen und dem „Wirkstoff-Star“ Xeronin noch weitaus mehr Substanzen für den biologischen Body-Support. Nämlich den Blutdrucksenker Scopoletin, den Immunsystem-Stimulator „Noni PTT“ sowie mehr als 60 verschiedene bioaktive Inhaltssstoffe, die jeweils auf ihre Weise zu der überzeugenden Gesamtperformance der Frucht beitragen.
Ebenfalls im Wirkungsportfolio enthalten: Eine große Anzahl verschiedener Aminosäuren, Fettsäuren und Vitaminen, sowie reichlich Mineralien, Spurenelemente und Bioflavonoide. Letztere sind Wirkstoffe, mit denen sich die Pflanze vor Wetter und Fressfeinden schützt; ihnen werden erhebliche antiallergische und antioxidative Eigenschaften bescheinigt.
Insgesamt werden dem Nonisaft ideale Voraussetzungen zugesprochen, sich mit seinen zellschützenden Eigenschaften als Killer der gefürchteten Freien Radikale zu profilieren, die dem modernen Menschen in seiner gebeutelten Umwelt soviel gesundheitliches Ungemach bereiten.
Bild 1 & 2: © Unclesam - Fotolia.com
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