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Mitunter hilft ein kräftiger Schluck aus der Flasche. Aber die richtige muss es sein, gerade wenn es um frischen Salat geht.

Mit Keimen ist bekanntlich nicht zu spaßen, schon gar nicht im Salat. Doch wer die aufdringlichen Eindringlinge in Schach halten will, kann die chemische Keule getrost im Regal lassen: Wir haben ja den Essig. Dass dieser, weil sauer, lustig macht, zudem ein prima Konservierungsmittel ist und obendrein noch gesund, dürfte den meisten nicht neu sein. Doch zu seiner keimtötenden Wirkung, auf die schon Generationen von Großmüttern schworen, gab es bisher noch keine konkreten Daten. Nun wurde die Desinfektionskraft des Küchentausendsassas sozusagen amtlich bestätigt – durch eine Testreihe des Referats für Mikrobiologie der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsarbeit Speyer.

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Das „Ziehen lassen“ des Salates steigert nicht nur das Geschmackserlebnis

 Die Ergebnisse der Forscher: Bei „klassisch“ zubereiteten Blattsalaten (nämlich mit Essig und Öl) wurde der Keimgehalt an Bakterien, Hefen, Schimmelpilzen und Schwärzepilzen innerhalb weniger Minuten um 90 Prozent reduziert. Das Erstaunliche dabei ist, wie schnell sich die Keime im Vergleich zu Kontrollproben ohne Dressing verringerten: Schon die erste Messung bei Zugabe zum Salat erbrachte eine um 60 Prozent geringere Bakterienzahl bei der Essigvariante. Beim Essig-Öl-Dressing reduzierte sich die Keimzahl sogar um 80 Prozent.

 Interessant und gleichermaßen erfreulich für die Hausfrau oder den Koch: Das „Ziehen lassen“ des Salates steigert nicht nur das Geschmackserlebnis. Wie die Testreihe ergab, sank die Anzahl unerwünschter Mikroorganismen während der nächsten halben Stunde sogar noch weiter, und die Zahl der Pilze nahm noch effizienter ab.

 Lesen Sie hierzu auch: „Essig-Essenz vernichtet Grippeviren“

Quelle: Magazin natur&heilen
Bild:     ©karandaev - Fotolia

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