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Wer sich fit hält, lebt gesünder – wenn er’s richtig macht. Doch die alten Denkfallen rund um das bewegende Thema rosten nicht ein. Und es kommen immer wieder mal neue hinzu.

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Denkfalle 1: Jeden Tag joggen macht automatisch schneller
Wer’s jeden Tag macht, tut sich zweifellos viel Gutes. Aber alle zwei Tage reicht auch. Wer allerdings täglich die gleiche Runde im selben Tempo abspult, davon nicht automatisch schneller. Steht ein Wettkampf an, hilft nur Intervall-Training: ein Stück in gewohnt gemütlichem Tempo laufen, dann forcieren, dann wieder gemütlich. Der Wechsel bringt das Tempo, nicht die Gewohnheit.

Denkfalle 2: Langsam laufen verbrennt mehr Fett
Frauenzeitschriften und Fitnessmagazine verkünden es immer wieder: Bei niedriger Intensität wird mehr Fett verbrannt! Good News, wenn man abnehmen möchte. Aber faktisch falsch: Wer halb so schnell läuft, verbrennt zwar mehr als halb so viel Fett, als wenn er doppelt so schnell unterwegs wäre. Absolut betrachtet verbrennt aber mehr Fett, wer schneller läuft. Weil schneller laufen schlicht mehr Energie verbraucht, auch wenn nicht alles aus den Fettdepots kommt. Die optimale Lösung? Langsamer laufen, dafür länger.

Denkfalle 3: Sportler brauchen Sportdrinks
Wer lange Einheiten absolviert, braucht zusätzliche Energie – und sollte die durchs Schwitzen verlorenen Mineralstoffe ersetzen. Aber gemach: Wer nur eine halbe Stunde trainiert, muss kein Isostar am Gurt tragen. Ein Glas Wasser vorher und eines hinterher reichen. Wer länger schwitzt, kann das Wasser mit einem Drittel Apfelsaft mischen. Die meisten Hobbysportler trainieren, um überschüssige Energie abzubauen – da sind energieangereicherte Getränke kontraproduktiv. Solche Drinks sind für Ausdauer- und Leistungssportler konzipiert. Es sei denn, man hat nach dem Training für längere Zeit keinen Appetit oder neigt zu Untergewicht. Dann ist ein Sportdrink absolut sinnvoll.

Denkfalle 4: Dehnen vor dem Training ist Pflicht
Natürlich keine gute Idee, bei winterlichen Temperaturen loszulaufen, ohne sich aufzuwärmen. Grundsätzlich aber müssen vor allem Muskelgruppen vorgedehnt und aufgewärmt werden, die nicht sowieso den ganzen Tag aktiv waren. So braucht ein Jogger die Oberschenkel nicht erst zum Joggen; ein Tennisspieler hingegen sollte vor dem ersten Aufschlag dafür sorgen, dass die Schultermuskulatur warm und gut durchblutet ist. Sanftes Nachdehnen hingegen tut nach jedem Training gut. Weil es die Regeneration fördert.

Denkfalle 5: Wer dehnt, bekommt keinen Muskelkater
„Muskelkater“ ist ein Schmerz, der durch winzigste Verletzungen der Muskulatur entsteht, eine Folge ungewohnter Überbeanspruchung. Das Dehnen verscheucht den Kater nicht, und man kann mit Nachdehnen auch nicht vorbeugen. Was aber stimmt: Wer dehnt, fördert die Durchblutung der Muskulatur die kleinen Verletzungen heilen schneller. Bei starkem Muskelkater sollte man sich schonen, zur Massage oder in die Sauna gehen.

Denkfalle 6: Wer viel Schweiß vergießt, ist nicht fit
Wird der Körper erhitzt, pumpt er Flüssigkeit auf die Hautoberfläche, was durch Verdunstung zu Kühlung führt. Natürlich schwitzt ein untrainierter 160-Kilo-Mann mehr als ein trainierter mit 80 Kilo, und viel oder weniger Schwitzen hat auch genetische Gründe. Aber grundsätzlich beginnt ein trainierter Körper schneller mit dem Kühlungsprozess. Weil er es gewohnt ist, durch Anstrengung erhitzt zu werden und darauf zu reagieren. Schweißperlen auf der Stirn sind also nicht zwingend ein Indikator dafür, dass man nicht fit ist.

Denkfalle 7: Problemzonen lassen sich gezielt wegtrainieren
Manche Zeitschriften versprechen es den ganzen Frühling lang: Mit dieser Übung werden Sie endlich die Pölsterchen an den Hüften los, mit jener die Röllchen am Bauch. Doch so einfach geht’s leider nicht. Zwar bewirken Kraftübungen lokalen Muskelaufbau, der bestimmte Partien des Körpers definierter aussehen lässt. Fett hingegen verbrennt der Körper dann, wenn er weniger Energie zugeführt bekommt, als er verbraucht – und zwar überall, unabhängig von jedweder „Problemzonen-Gymnastik“.

Denkfalle 8: Wer viel Eiweiß isst, bekommt schneller größere Muskeln
Klar, für den Muskelaufbau sind Proteine nötig. Aber: Ohne Belastung gibt’s auch kein Muskelwachstum. Der Aufbau ist die Folge von gezielter Belastung und Regeneration. Eiweiß-Shakes ohne Training nützen kaum etwas. Aber Training nützt mehr, wenn genug Eiweiß zugeführt wird.

Denkfalle 9: Täglich Gewichte stemmen bringt schneller Muskelzuwachs
Hier gilt ebenfalls: Den schnellsten Muskelaufbau erzielt, wer die richtige Balance zwischen Belastung und Regeneration findet. Muskelwachstum findet nämlich während der Erholungsphasen statt. Der optimale Rhythmus ist nicht nur individuell verschieden, er ist auch abhängig von Trainingsart und -intensität.

Denkfalle 10: Schwimmen verhindert Rückenschmerzen
Nur wer richtig schwimmt, hat keine Rückenschmerzen. Viele Menschen schwimmen mit dem Kopf über Wasser – was für die Halswirbelsäule gar nicht gesund ist. Wer korrekt schwimmt, tut seiner Rückenmuskulatur Gutes. Die Stilkontrolle durch einen Schwimmtrainer lohnt sich.

Quelle: beobachter.ch

Bild:© Daniel Ernst - Fotolia.com

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