- Kategorie: Fitness & Wellness
- Erstellt am Dienstag, 22. Juli 2014 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Bei Hitze suchen viele nach Abkühlung. Aber Obacht, zu viel Erfrischung hat auch seine „Schattenseiten“. Tipps zum Cool-down.
Wenn Deutschland unter tropischer Hitze stöhnt, müssen Ärzte viele Menschen mit Kreislaufproblemen behandeln. Bei Temperaturen oberhalb der 30-Grad-Grenze muss der Organismus durch reichliches Schwitzen über Verdunstungskälte die Körpertemperatur reduzieren. Wer dann nicht rechtzeitig nachtrinkt und die "ausgeschwitzten" Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Magnesium oder Zink nachfüllt, bekommt Kreislaufprobleme. Hiervon sind vor allem Frauen betroffen, deren Blutdruck durchschnittlich niedriger ist.
Vorsicht bei Luft aus Klimaanlagen – sie trocknet die Nasenschleimhäute aus
Der Sprung ins Schwimmbecken, der kühle Luftstrom aus dem Ventilator oder die kalten Getränke aus dem Eisfach. Alles coole Sachen. Doch weniger ist manchmal mehr: Zu große Temperaturunterschiede setzen dem Körper zu. Dann kann die heiß ersehnte Abkühlung sogar negative Folgen für die Gesundheit haben. Oft begünstigen Klimaanlagen und Ventilatoren das große „Hatschi“. Betritt man einen stark klimatisierten Raum, kühlt der Körper innerhalb kurzer Zeit stark ab. Wer zuvor stark geschwitzt hat, kann so leicht unterkühlen. Das macht anfälliger für Krankheitserreger. Zudem trocknet die Luft aus Klimaanlagen die Schleimhäute in der Nase aus. Auch das erhöht das Risiko von Infektionen. Einfache Vorsichtsmaßnahmen helfen dagegen: Klimaanlagen nicht auf zu niedrige Temperaturen einstellen und bei Ventilatoren nicht direkt im Luftstrom sitzen.
Zusatztipp:Regelmäßig moderat Sport treiben, Vitamine und ausreichend Flüssigkeitszufuhr helfen, die Immunabwehr zu stärken.
Nicht nur ein Badesee, auch eine kühle Dusche kann dem Körper eine wohlverdiente Abkühlung bereiten. Eine Möglichkeit, von der viele ausgiebig Gebrauch machen – oft zweimal täglich. Zu oft? Bei normaler Haut in der Regel kein Problem. Anders sieht das für Menschen aus, die zu trockener Haut neigen: Sie sollten bei mehrmals täglichen Duschen besser auf Seife verzichten und den Körper anschließend eincremen. Eine sinnvolle Alternative ist auch, sich nur an den vom Schweiß besonders betroffenen Stellen abzuwaschen, etwa unter den Achseln. Auch beim Duschen den Wasserhahn nach und nach von lauwarm auf kalt drehen und den Körper so langsam an das kühle Wasser gewöhnen.
Von den Wüstenvölkern lernen –Kühles kühlt uns nicht am Besten
Von den Wüstenvölkern können wir lernen, dass warme Getränke wie Früchtetee, der gleichzeitig auch noch wichtige Mineralstoffe enthält, die Schweißproduktion weniger anregen als Eiskaltes. Auch zimmerwarmes Mineralwasser ist gut geeignet, wenn es mindestens 200 Milligramm Natrium und 50 Milligramm Magnesium enthält. Trinkwasser hingegen ist relativ mineralstoffarm. Zwar ist beides nicht jedermanns Sache, trotzdem: Von den Hitzeexperten der Wüste können wir uns etwas abschauen: Kühles kühlt uns nicht unbedingt am Besten. Im Gegenteil, es regt den Körper zur Wärmeproduktion an.
Lesen Sie hierzu auch: „So bleibt die Hitze draußen“
Quellen: u. a. gesundheit.de; Apotheken Umschau
Bild: © juergenmfoto - Fotolia.com
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