- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Dienstag, 05. Januar 2016 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Wirft General Winter mit Frostbomben um sich, sind wärmende Tipps für Frierende gefragt. Hier sind die heißesten Favoriten.
Wenn das Thermometer auf Tauchstation geht, ist Mobilmachung angesagt, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Bewegung ist immer noch das ultimative Universalmittel gegen Frieren. Wer im Büro bibbert, sollte nicht den ganzen Tag am Platz sitzen. Steigen Sie stattdessen öfter die Treppen herauf und machen Sie mittags einen flotten Spaziergang an der frischen Luft. Danach ist es Ihnen wieder warm.
Warten Sie bei Eiskeller-Temperaturen auf Bus oder Bahn: Nicht regungslos dastehen. Bewegen Sie sich! Das regt die Durchblutung an und wärmt. „Haben Sie kalte Hände, können Sie sie unter die Achseln halten und dadurch aufwärmen“, empfiehlt Dr. Walter Treibel, Sportmediziner und Spezialist für Bergmedizin in der Apotheken-Umschau.
Alkohol entfacht nur ein Strohfeuer
Ein heißer Tee spendet Wärme. Besonders Ingwer heizt Ihren inneren Ofen an. Das liegt unter anderem an seinen Scharfstoffen, die Wärmerezeptoren auf Haut und Schleimhaut aktivieren. Alkohol hingegen entfacht nur ein Strohfeuer: „Er wird oft als Wärmespender angepriesen, ist aber im Freien sehr gefährlich“, warnt Dr. Treibel. Alkohol erzeuge zwar zunächst ein wärmendes Gefühl. Doch er erweitere die Blutgefäße und entziehe dem Körper dadurch Wärme.
Clever kleiden – nach dem Zwiebelprinzip
Mehrere dünne Schichten übereinander anziehen, das isoliert oft besser als wenige dicke Schichten. Die Kleidung sollte nicht zu eng anliegen, sonst können sich zwischen den Lagen kleine Luftpolster bilden und dadurch die Wärme speichern. Eine lange Unterhose mag zwar nicht en vogue sein, doch sie schützt die Beine vor Kälte.
Tipp: Wer einen Imageschaden befürchtet, greift zur sportlicheren Funktionsunterwäsche.
Das Zwiebelprinzip greift auch bei der Fußbekleidung: Die Schuhe dürfen nicht zu eng sitzen, weil sich dann kein wärmendes Luftpolster um die Füße bilden kann.
Tipp: Eine halbe bis ganze Nummer größer kaufen und dicke Socken anziehen.
Einlagen mit Lammfell und einer Aluminiumschicht isolieren zusätzlich.
Ein weiterer Mode-Einschub: Handschuhe aus Strick sehen zwar hübsch aus, lassen aber den Wind durch. Fäustlinge mögen zwar plump aussehen, doch sie halten die Hände besser warm als Fingerhandschuhe. Mit Lammfell oder Fleece gefütterte Handschuhe wärmen effektiver.
Kälte-Killer-Klassiker wie Wärmflasche oder Kirschkernkissen aktivieren
Wer durchgefroren zuhause ankommt, dem reicht ein heißer Tee manchmal nicht aus als Aufwärm-Helfer. Dann am besten Kälte-Klassiker wie Wärmflasche, Kirschkernkissen oder Wärmepackungen aktivieren. Aber nicht direkt auf die Haut legen, sonst kann es zu Verbrennungen kommen. Verwenden Sie ein Handtuch oder ähnliches als Puffer.
Ein heißes Vollbad? Klingt verführerisch, ist für den kalten Körper aber unter Umständen zu anstrengend. Hingegen macht ein warmes (nicht heißes) Fußbad kalte Füße wieder wohlig warm.
Und was ist mit Langzeit-Vorbeugung? Kneipp'sche Güsse, Saunabesuche und Wechselduschen härten ab. Wer diese Maßnahmen regelmäßig anwendet, gewöhnt seinen Körper an die wechselnden Temperaturreize beziehungsweise kann sich leichter daran anpassen. Bei Vorerkrankungen allerdings besser vorher seinen Arzt fragen.
So bleiben Sie Punktsieger gegen Frost, Eis und Schnee
So kämpft Chaos-Chrissy gegen Kälte
Quellen: u.a. portavitalia.com; apotheken-umschau
Bild: © rcfotostock - fotolia.com
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