- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Freitag, 14. Februar 2014 13:37
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Schneuzen, Niesen, tropfenden Nasen. Kaum etwas ist lästiger. Doch Erkältungsviren lassen sich wirkungsvoll vertreiben. Mit einer fabelhaften Finte aus Omas Apotheken-Know-how.
Die Nase tropft oder sie ist verstopft – in der Regel sind das die Hauptsymptome einer leichten Erkältung. An sich kein Problem, aber ein schnöder Schnupfen kann sich zu einer kernigen Nasennebenhöhlenentzündung hochschaukeln. Und dann ist fertig mit lustig. Doch dagegen lässt sich etwas tun: Damit der Schnupfen möglichst mild und ohne Komplikationen verläuft, kann man auf einfache Hausmittel aus Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin zurückgreifen.
Ein hoch wirksames und einfach anwendbares Mittel ist das klassische „Dampfbad für den Kopf“. Das Einatmen von heißem Wasserdampf, angereichert mit ätherischen Ölen, getrockneten Kräutern oder Salz, wirkt sogar direkter als Medikamente. Weil diese erst einen "Umweg“ über das Verdauungssystem nehmen müssen.
Das reinigende „Rezept“: 1 bis 2 Liter kochendes Wasser in eine große Schüssel geben, 6 bis 10 Tropfen ätherisches Heilpflanzenöl hinzu (kein Duftöl!). Dann den Kopf über die Schüssel beugen und den Ort des Geschehens mit einem großen Handtuch abdecken. Den aufsteigenden Dampf bis zu zehn Minuten lang vorsichtig einatmen.
Durch den Zusatz von einem Teelöffel Kochsalz oder Nasenspülsalz (z. B. „Emser Salz“) mit einem Esslöffel getrocknetem Thymiankraut. Lässt sich die Schleim lösende Wirkung noch verstärken. Auch Salbeiblätter haben sich hierfür bewährt.
Der Vorteil klassischer Dampfbäder gegenüber Inhaliergeräten ist die Wärmewirkung auf den gesamten Gesichtsbereich
Hört sich zwar alles irgendwie nach Omas Hausrezept an. Doch es ist noch nichts Besseres erfunden worden, im Gegenteil: Der Vorteil klassischer Dampfbäder gegenüber modernen Inhaliergeräten ist die äußerliche Wärmewirkung auf den gesamten Gesichtsbereich. Daher ist dieses Procedere auch bei verstopften Nasennebenhöhlen, Kiefer- und Stirnhöhlen empfehlenswert.
Alternative: Etwas milder wirkt die Inhalation, wenn auf dem Herd ein Zweig von Fichte oder Tanne in einem großen Topf mit Wasser bei kleinster Stufe köchelt. Dabei verteilt sich der ätherische Dampf im Raum. Der übrig gebliebene Sud lässt sich ebenfalls verwenden – als Zusatz für ein Vollbad oder Fußbad.
Eine andere Variante: Ein kleines Schälchen mit Wasser füllen und einen Tropfen ätherisches Öl dazugeben. Vor allem wenn Kinder im Haus sind, reicht es aus, das Schälchen auf die Heizung oder in Heizungsnähe zu stellen.
Achtung: Bei Kleinkindern unbedingt auf Eukalyptus als ätherische Beigabe verzichten. Dessen Öle wirken so stark, dass sie Atemkrämpfe verursachen können.
Quelle: Magazin „natürlich gesund & munter“
Bild:© Yael Weiss - Fotolia.com
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