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Gegen Stechmücken helfen Wolken chemischer Sprays. Oder man setzt auf Hausmittel aus der Natur. Denn einige Pflanzen können den Menschen vor den Plagegeistern schützen.

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 Vorsicht, bekannte Flugobjekte! Mücken könnten in diesem Jahr zur Plage werden. "Es scheint kein schlechtes Mückenjahr zu werden", warnt der Insektenforscher Helge Kampen. "Bei hohen Temperaturen über 20 Grad fahren auch die Larven den Stoffwechsel hoch", sagte der Entomologe. Bei 25 Grad Celsius könnten sich innerhalb weniger Tage aus den Eiern Larven entwickeln, die sich verpuppen und aus denen dann die Stechmücken schlüpfen. Im Idealfall dauere die Entwicklung vom Ei bis zur Mücke nur zehn bis 14 Tage. Bei niedrigeren Temperaturen verlangsame sich der Prozess hingegen.

 Auch ätherische Öle, Duftlämpchen oder Weihrauch-Räucherstäbchen vertreiben Mücken

 Wer diese drohenden Invasionen mit heiler Haut überstehen will, (und ohne Chemikalienorgie) hat nur eine ernsthafte Chance: Verteidigungsexperten engagieren. Am besten solche die sich auskennen im Mückenschutz.

 Hier eine Reihe geeigneter Kandidaten:

 - Die Blätter von Tomatenpflanzen riechen stark – und das mögen Mücken überhaupt nicht. Tomas Brückmann vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät daher: Pflanzen Sie Tomaten vor die Fenster. Katzenminze hat übrigens die gleiche Wirkung.

 - Einen Walnussbaum haben früher die Bauern neben ihren Misthaufen gesetzt, erzählt Brückmann. Denn auch seine ätherischen Öle vertreiben Mücken.

 - Die Alternative ist, sich mit ätherischen Ölen einzureiben oder ihren Duft im Raum mit Hilfe von Kerzen oder Duftlämpchen zu verteilen. Brückmann rät zu Zitronella- und Lavendelöl. Auch Weihrauch, abgebrannt als Räucherstäbchen, vertreibt Mücken.

 - Damit Mücken gar nicht erst ins Haus eindringen, sollten Terrassentüren und Fenster mit Fliegengittern geschützt werden. Auch Netze über dem Bett helfen. Regentonnen sollten abgedeckt werden, denn darin vermehren sich die Tiere. In Teichen hingegen minimieren Fische und Frösche den Bestand.

Quelle: Hamburger Abendblatt
Bild:    © julien tromeur - Fotolia

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