- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Mittwoch, 09. Dezember 2015 08:30
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Geschenke zum Weihnachtsfest zu finden, ist mitunter nicht leicht. Tägliche „Strandspaziergänge auf der Kieselsteinmatte“ brächten den Beschenkten immerhin etwas Exklusives.
In Japan wissen Mediziner schon seit Jahrhunderten um die heilende Wirkung des Gehens auf Kiesgestein. Noch heute verordnen sie ihren Patienten ausgedehnte Strandgänge. Basierend auf diesem einfachen Prinzip finden sich in asiatischen Badehäusern künstliche Kiesbeete, die vor und nach dem Bad mit nackten Füßen beschritten werden. Das stimuliert die Fußsohlen, was bekanntlich eine gesundheitsfördernde Wirkung hat.
Sozusagen ein Strandspaziergang auf der „Kieselsteinmatte“
Angeregt von dieser unkomplizierten Methode, das komplexe Geflecht der Fußreflexzonen zu stimulieren, ist die gofit-Matte entstanden, made in Austria, designed in der Schweiz. Sie ermöglicht sozusagen einen „Strandspaziergang auf der Massagematte“. Hinter „goFit“ steht das uralte Wissen von Masseuren und Heilkundigen, dass jedes Organ des Menschen einen „Draht“ zur entsprechenden Reflexzone auf der Fußsohle hat. Das regelmäßige Massieren dieser Punkte soll Blutgefäße und Darm anregen, Gang und Körperhaltung optimieren, Kopfweh und Erschöpfung mindern und vieles andere mehr. Sogar Effekte auf das seelische Gleichgewicht seien schon beobachtet worden, heißt es.
Der Unterschied zur klassischen Fußreflexzonenmassage: Das Laufen auf der Wellness-Matte stimuliert nicht nur bestimmte Zonen (und damit die betreffenden Organe), vielmehr kurbelt der Gang am „Inhouse Strand“ den gesamten Energiefluss im Körper an.
Sobald man die Noppenmatte (hautfreundlicher Polyurethan-Schaumstoff) betritt, deren Oberfläche einem Strand mit unterschiedlich großen Kieselsteinen nachempfunden ist, hat man das Gefühl, über einen echten Kiesstrand zu laufen. Schon beim ersten Schritt beginnt ein sanftes Training für den ganzen Körper. Der Stoffwechsel wird angekurbelt, das Immunsystem aktiviert und viele Muskelgruppen in Bewegung gesetzt. Das Gehen auf der Matte verbraucht mehr Kalorien als beim Walken oder Joggen. Zugleich wird die Atmung gleichmäßiger, so dass Tiefenentspannung entstehen kann.
Zweimal am Tag zehn bis fünfzehn Minuten soll man auf der Matte laufen – was sich übrigens prima mit jeder Art von Gymnastik kombinieren lässt. Längere Mattengänge wirken anregend, kurze dagegen entspannend. Deshalb sollte man das Üben abends vor dem Schlafengehen auf fünf Minuten beschränken.
Mittlerweile ist die „magische Matte“ auch in zahlreichen Rehazentren, Wellnesseinrichtungen und Physiotherapie-Praxen angekommen, sogar Ärzte und Kliniken nutzen deren gesundheitsfördernde Wirkung. In seinem Fachbuch “Medizinische Rehabilitationskonzepte” weist der renommierte Facharzt Professor Edward Senn auf die Vorteile hin, die das regelmäßige Aktivieren der Fußsohlen mit der goFit-Matte bringt.
Dennoch, so relativiert der Gesundheitspädagoge und Heilpraktiker René Gräber, solle man in der Massage der Reflexzonen keinen Ersatz der ärztlichen Therapie sehen, eher eine sinnvolle Ergänzung.
Hier erklärt Professor Hademar Bankhofer den Nutzen der „magischen Matte“:
Stress und Schmerz killen mit der Reflexzonenmassage
Quellen: u. a. fitnessberater.de; vital.de; gofit-gesundheit.com
Bild: © gofit - Prof.Bankhofer - youtube.de
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