- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Donnerstag, 10. März 2016 08:00
- 16 .2
- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Freunde virtuell treffen, Fotos und Videos teilen, sich informieren. Netzwerke bieten Kindern viele Möglichkeiten. Leider auch zweifelhaften Spaßvögeln, Kriminellen und Perversen.
In sozialen Netzwerken, wie z.B. Facebook, passiert es immer wieder: Leute machen in ihrem Profil falsche Angaben über sich selbst. Manche geben sich als ganz andere Personen aus, andere laden geklaute Bilder hoch oder schummeln „nur“ beim Geburtsjahr. Solche Profile werden „Fake-Profil“ genannt. Je einfacher das Anmelden in einer Online-Community funktioniert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, auf ein solches Fake-Profil zu stoßen. Auf den ersten Blick ist es schwer, falsche Identitäten von ernst gemeinten Profilen zu unterscheiden.
Die häufigsten Gründe, ein Fake-Profil zu erstellen:
- Ältere Personen wollen sich den Kontakt zu Kindern erschleichen (Cyber-Grooming)
- Kriminelle wollen potenzielle Opfer ausspionieren, abzocken oder Daten stehlen
- Chancen bei Online-Flirts sollen erhöht werden
- User wollen sich einen „Spaß“ erlauben oder andere beleidigen bzw. schikanieren (Cyber-Mobbing)
Kinder müssen lernen, dass „Freunde“ im Chat nicht immer wahre Freunde sind, warnen Sozialpädagogen, die sich mit diesem Themenkreis befassen. „Sie müssen lernen, dass man nicht zu viel von sich preisgeben darf, schon gar keine intimen Fotos“, rät Bea Theunissen, Sozialpädagogin der Hamburger Beratungsstelle „Allerleirauh“ in einem Artikel der Hamburger Morgenpost. Sie hält es auch für falsch, wenn Kinder schon früh ein eigenes Smartphone besitzen. Frühestens mit 13 Jahren seien sie soweit, aber auch dann nur unter Anleitung der Eltern.
Empfehlenswert sind Kinder-Chatrooms, bei denen Nutzer ihr Alter nachweisen müssen. Jugendschutz.net nennt unter anderem
www.seitenstark.de www.kindernetz.de www.tivi.de www.cyberzwerge.de
Mehr Infos unter www.chatten-ohne-risiko.net
Vorsicht Persönlichkeitsrechtsverletzungen! Gefahren für Kinder beim Livestream Chat:
Quellen: u. a. netzdurchblick.de; jugendschutz-net; Hamburger Morgenoost
Bild: © Halfpoint - fotolia.com
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