- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Mittwoch, 06. Januar 2016 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Universalmittel? Fehlanzeige! Stiftung Warentest fühlt Werbeversprechen auf den Zahn. Und findet auch preislich günstigere Lösungen zu den Allround-Präparaten.
Husten, Schnupfen, Halsweh, Fieber – Medikamente die mehrere Beschwerden auf einmal lindern, das hört sich zunächst einmal verführend ökonomisch an. Zwei oder mehr Fliegen mit einer Klappe schlagen, sozusagen gesundheitliches Großreinemachen in einem Abwasch, wer möchte das nicht?
Doch bei näherer Betrachtung ist das zu kurz gedacht. „Kombipräparate wie Grippostad C oder Wick MediNait sind wenig geeignet“, schreibt Stiftung Warentest in der Januar-2016-Ausgabe. „Sie versprechen, verschiedene Symptome gleichzeitig zu lindern und enthalten daher mehrere Wirkstoffe. Die aber ergänzen sich oft nicht sinnvoll oder belasten den Körper unnötig.“
Der „ökonomische Rundumschlag“ per Kombi-Präparat ist nicht preisgünstiger
Mit anderen Worten: Die Warentester raten ab von Medikamenten, die mehrere Beschwerden auf einmal lindern sollen.Sinnvoller und empfehlenswerter sei die gezielte Behandlung einzelner Beschwerden. So lässt sich eine verstopfte Nase am besten mit einem Nasenspray bekämpfen – und nicht mit einer Kombi-Tablette, die im ganzen Körper wirkt.
Dass mehrere Einzelmedikamente den Geldbeutel mehr belasten, als der „ökonomische Rundumschlag“ per Kombi-Präparat, muss niemand befürchten. Stiftung Warentest empfiehlt 50 Präparate zwischen 92 Cent und 9,90 Euro.
Die komplette Liste der empfohlenen Arzneimittel finden Sie in der Januar-Ausgabe des Testheftes.
Die günstigsten Erkältungsmittel, die wirklich wirken, listet focusOnline auf:
- gegen Schnupfen: Snup Schnupfenspray (2,40 Euro)
- als Hustenreizstiller: Ratiopharm Hustenstiller Dextromethorphan Kapseln (4,08 Euro)
- als Hustenlöser: Ambroxol AL 30 (2,55 Euro)
gegen Halsschmerzen: Emser Pastillen mit Metholfrische, zuckerfrei (3,65 Euro)
Doch sollten Patienten nicht vergessen, dass auch das beste Arzneimittel nur die Beschwerden lindert und keine Viren bekämpfen kann, geben die Tester zu bedenken. „Das muss der Körper mit den Abwehrkräften selbst leisten“. Erwachsene bräuchten in der Regel sieben bis zehn Tage, bis ein Infekt ausgestanden sei, Kinder meist länger.
Natürliche Doppelspitze gegen Viren und Bakterien
Mit Grapefruit-Power gegen Grippe
Quellen: u. a. test.de; portavitalia.com; focus.de
Bild: © Photographee.eu - fotolia.com
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