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Er bestimmt maßgeblich die Verdauungsvorgänge im Körper und bildet gleichzeitig einen wichtigen Bestandteil unseres Immunsystems: der Darm.

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Gerät er aus dem Gleichgewicht, wirkt sich diese Störung schnell auf unser Wohlbefinden aus. Ebenso vielfältig wie die möglichen Beschwerden sind die Tipps und Ratschläge, die rund um Darmgesundheit und Verdauung kursieren. Dr. Susanne Fink-Tornau, Ernährungsberaterin und Ökotrophologin beim Reformwarenhersteller Natura, erklärt, welche sich als falsch erweisen und welche der Wahrheit entsprechen:

Schnaps nach dem Essen fördert die Verdauung

„Der Verzehr eines Verdauungsschnapses entspannt die Magenmuskulatur. Verantwortlich hierfür ist der Alkoholgehalt des Getränks. Jedoch raten Experten vom Hochprozentigen nach dem Essen ab. Denn trotz der kurzzeitig positiven Wirkung überwiegt die negative Konsequenz einer gehemmten Magen-Darm-Aktivität. Gegen Völlegefühl lieber auf natürliche, alkoholfreie Hausmittel zurückgreifen, die Kräuter- oder Bitterstoffe enthalten. Artischocke oder auch Teesorten wie Ingwer, Fenchel und Pfefferminze haben zum Beispiel eine krampflösende, verdauungsfördernde Wirkung.“

Antibiotika beeinflussen die Darmflora negativ

„Dies kann durchaus zutreffen. Antibiotika kommen bei bakteriell bedingten Erkrankungen zum Einsatz. Doch neben den gefährlichen, unerwünschten Erregern greifen sie auch nützliche Bakterien an. Dadurch kann sich etwa die Zusammensetzung der Darmflora ändern und es entsteht ein Ungleichgewicht zugunsten der schädlichen Darmbewohner. Betroffene leiden dann unter Durchfall. Um diese Nebenwirkungen zu lindern, empfiehlt sich die begleitende Einnahme von schützenden Milchsäurebakterien. Auch nach einer Antibiotika­behandlung sorgen diese für eine schnellere Regeneration der Darmflora.“

Bei Durchfall helfen Cola und Salzstangen

„Schon unsere Großeltern und Eltern haben diesen Tipp befolgt. Doch lange Tradition bedeutet hier nicht automatisch richtige Vorgehensweise. Zwar ist es richtig, die ausgeschiedenen Mineralien wieder auszugleichen, doch Cola und Salzstangen oder Chips sind hierfür nicht geeignet. Im Gegenteil: Der hohe Zuckergehalt im Getränk schwächt den Darm zusätzlich und führt zu noch stärkeren Flüssigkeitsverlusten. Besser auf spezielle Elektrolytlösungen aus der Apotheke zurückgreifen, welche die Nährstoffe im ausgewogenen Verhältnis zuführen. Generell gilt bei Durchfall: Ausreichend trinken, um den Wasserhaushalt stabil zu halten. Hier empfiehlt sich etwa Tee oder Mineralwasser.“

Stuhlgang muss täglich erfolgen

„Nein. Zwar ist dies bei vielen Menschen der Fall, doch tatsächlich ist die Bandbreite viel größer als die meisten denken. So variiert die Frequenz des Stuhlganges bei gesunden Menschen zwischen drei Mal täglich und drei Mal wöchentlich. Erst wenn die Zahl der Toilettengänge aus dem genannten Rahmen fällt und der Stuhl eine sehr feste oder wässrige Konsistenz aufweist, sprechen Experten von Verstopfung oder Durchfall.“

Ich leide nicht an Beschwerden, mein Darm ist also gesund

„Das stimmt leider nicht immer. So verursacht etwa Darmkrebs – die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland – im Anfangsstadium häufig keine oder nur geringe Beschwerden. Betroffene können also bei fehlenden Symptomen nicht automatisch auf einen gesunden Darm schließen. Treten Anzeichen wie Blutspuren im Stuhl, veränderte Stuhlkonsistenz und -frequenz, Bauchschmerzen, Blähungen oder auch Müdigkeit auf, sollte ein Arzt die Ursache klären. Je nach persönlichem Erkrankungsrisiko gelten präventive Untersuchungen also als unerlässlich, um Rückschlüsse auf die Darmgesundheit ziehen zu können.“

Bild: © drubig-photo - Fotolia.com

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