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Ein Mangel am „Sonnenvitamin“betrifft nicht nur Ältere,Schwangere und Übergewichtige. Nach Angaben der DGE sind etwa 60 Prozent der Bevölkerung unzureichend mit Vitamin D versorgt.

Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Darmkrebs, Brustkrebs, Leukämie, Autoimmunkrankheiten, Hirnleistungsstörungen bis hin zu Parkinson und Demenz – wer hätte all das früher mit einem Mangel an Vitamin D in Verbindung gebracht? Anfangs stand es allein für starke Knochen und bessere Calciumaufnahme. Rachitis oder Osteoporose galten als typische Folgen von Vitamin-D-Mangelerscheinungen.

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Im Alter lässt die Bildung von Vitamin D in der Haut rapide nach

Jahrzehnte später brachte eine Auswertung verschiedener wissenschaftlichen Studien neue und überraschende Erkenntnisse ans Tageslicht: Hohe Vitamin-D-Spiegel schützen zum Beispiel vor Gefäß- und Stoffwechselkrankheiten. Das gilt besonders für Menschen jenseits des fünfzigsten Lebensjahres, vor allem für Hochbetagte. Im Alter lässt nämlich die Bildung von Vitamin D in der Haut rapide nach. Enthält dann das Blut nicht genügend D-Vitamin, steigt das Risiko von Schlaganfall und Herzinfarkt erheblich an.

Zehn Eier am Tag für bewegungsfaule Kinder?

Also ein reines Seniorenproblem? Wohl kaum, denn die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin hat ihre Empfehlungen zur Vitamin-D-Versorgung inzwischen deutlich ausgeweitet – letztlich als Reaktion darauf, dass die Kinder „immer fauler“ würden. In Zukunft sollen nicht nur Säuglinge zusätzliches Vitamin D erhalten, sondern alle Kinder und Jugendlichen. Die Gesellschaft gibt zu bedenken: Um den empfohlenen täglichen Bedarf an Vitamin D zu decken, müsste man mindestens drei bis vier Fischmahlzeiten pro Woche zu sich nehmen oder mindestens zehn Eier am Tag essen – womit man den Vitaminmangel-Teufel mit dem Beelzebub austreiben würde.

Der beste „Vitamin-D-Kumpel“ heißt Bewegung

Ein weiterer Ratschlag der DGKJ: Wer regelmäßig draußen Sport treibt, erwischt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn neben der Bildung von Vitamin D über die Haut wird gleichzeitig auch der Aufbau der Knochenmasse gesteigert. Heranwachsende sollten sich daher möglichst täglich eine Stunde im Freien bewegen.

Ein Schwenk zurück zu den Gebieten, in denen einst die Wiege der Menschheit schaukelte: Gerade Jugendlichen aus Migrantenfamilien mit dunkler Hautfarbe droht in unseren Breiten ein Vitamin-D-Mangel. Das dunkle Pigment vermindert nämlich die Vitamin-D-Produktion in der Haut. Als Risikogruppe gelten auch Mädchen, wenn sie sich aus religiösen oder kulturellen Gründen verhüllt kleiden oder den Aufenthalt im Freien weitgehend meiden. Für „eingeborene Stubenhocker “ gilt ähnliches.

Also ganz schlau sein und ab ins Solarium zum Licht tanken? Mitnichten, winken Deutsche Krebshilfe und Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention ab. Die Stärke der UV-Strahlen in Solarien sei so intensiv wie die der Sonne mittags am Äquator. Je stärker die UV-Strahlung, umso höher sei die Gefahr von Hautkrebs. Sie gehen sogar noch weiter: Solarien sollten grundsätzlich nicht genutzt werden, auch nicht für die körpereigene Produktion von Vitamin D.

Einen kompakten Einstieg ins Thema, und warum es ein steigendes Interesse an Vitamin D gibt, bietet dieses 5-Minuten-Video:

Mehr zum Thema:

Vitamin D Mangel ist ein großes Problem (3Sat)

"W wie Wissen" (ARD): Vitamin-D-Mangel in Deutschland

Bild:  © tamifreed - fotolia.com

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1 Kommentare | Add yours
  • Gast (Regina Maalderink)

    Ein Beitrag über Matcha Tee würde mich erfreuen. Oder habe ich das verpasst?

    vor 4 Jahren

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