- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Dienstag, 26. November 2013 12:34
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Offenbar gewichtet die Industrie ihren Profit stärker als die Gesundheit der Allgemeinheit. Sogar die Europäische Kommission ist alarmiert.
Lebensmittel-Zusatzstoffe werden als Gesundheitsrisiko häufig unterschätzt. Aber was hat es eigentlich auf sich mit all den Stoffen, die von der EU immerhin als gesundheitlich unbedenklich und technisch notwendig anerkannt wurden? Die Antwort gibt das aktuelle Buch von Dr. Hans-Ulrich Grimm: „Chemie im Essen“. Der ehemalige Spiegel-Redakteur verweist darin unter anderem auf die sogenannten Phosphate.
Sie stecken schon in der Babymilch von Hipp, Alete, Milupa, in der Wurst vom Metzger, im Schinken, in den Ritz Crackers, und in Coca-Cola. Sie sind in der Wurst, im Cheeseburger von McDonald’s. Sogar in Pommes Frites, der Currywurst, die es im Bordbistro der Deutschen Bahn gibt, sind sie drin, und im warmen Schinken-Käse-Baguette. In den Regalen der Supermärkte und sind sie sowieso allgegenwärtig. Inzwischen wurden sie als höchst potente Schadstoffe identifiziert, schädlich für Herz und Nieren. Doch längst nicht nur die Phosphate sind es, die im Zwielicht stehen, es ist eine ganze Armada von Zusatzstoffen, oft mit maskierten Bezeichnungen, die den Verbraucher täuschen sollen.
Aber wie wirken und warum schaden uns diese Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln? Der Autor nimmt uns mit auf eine aufrüttelnde Reise durch die oft krank machende "Wunderwelt" von Aspartam, E 650 und Co. Verständlich und aufbauend auf jahrelangen Recherchen erklärt Grimm Wirkungen und Nebenwirkungen dieser „alltäglichen“ Zusatzstoffe. Sein Fazit: Der sorglose Umgang damit ist grob fahrlässig!
Wer seinen Kindern immer noch Limonade und Gummibärchen kauft, dem ist nicht mehr zu helfen
Sogar die Europäische Kommission ist alarmiert. „Wer nach Lektüre des Buches seinen Kindern immer noch Limonade und Gummibärchen kauft, dem ist nicht zu helfen; und wer noch an die deutsche Vorreiterrolle bei der Lebensmittelkontrolle glaubt, verdankt seinen Patriotismus einer Augenkrankheit“ schrieb Die Zeit.
Einen Blick in das Buch gibt es hier: HTTPS://www.buchkatalog.de/kod-bin/isuche.cgi?aktion=start&fromQuicksearch=ja&naviggif=Schnellsuche&quicksearch=978-3-426-78561-4&usecookie=ja
Bild:© Rob Byron - Fotolia.com
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