- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Donnerstag, 07. November 2013 13:50
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Je weniger der Körper mit Nahrung belastet wird, umso mehr kann er sich auf die Eliminierung schädlicher Keime und Toxine konzentrieren. Trinken jedoch ist das A und O. Aber was?
Weil bei Durchfall erhebliche Mengen an Wasser und Mineralstoffen verloren gehen, kann es zu einer Dehydrierung kommen – der Körper trocknet regelrecht aus, die Organe werden in ihrer Funktion eingeschränkt. Besonders für kleine Kinder, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann das schnell lebensbedrohliche Ausmaße annehmen. Also Flüssigkeit nachtanken. Hier ist nur das Beste gut genug. Anderes ist so kontraproduktiv, dass es den lästigen Gang zur Toilette nur noch weiter befeuert. Deshalb:
- Meiden Sie Getränke, die Koffein-, Tein- und Alkohol enthalten – also auch Kaffee, Schwarztee und Grüntee.
- Lassen Sie die Finger von zuckerhaltigen Getränken (Softdrinks ebenso wie Cola und Co.)
- Trinken Sie keinen Früchtetee.
- Lassen Sie Diätgetränke außen vor.
- Machen Sie um Milchprodukte einen großen Bogen.
Vor allem: Finger weg von dem beliebten „Hausmittel“ Cola mit Salzstangen! Auf den ersten Blick erschein das zwar logisch. Soll man doch im Durchfall-Fall neben Wasser und Elektrolyte (Mineralsalze, insbesondere Natrium und Kalium) gleichzeitig Glucose (Traubenzucker) zu sich nehmen, heißt es. Denn dadurch werde die Aufnahme des Wassers durch die Darmschleimhaut erleichtert. Wasser, Salze und Zucker. In Cola und Salzstangen ist all das enthalten und somit scheint die Rezeptur ein idealer Durchfall-Stopper zu sein. Aber der schmackhafte Schein trügt. In Wirklichkeit ist „C+S“ nur eine Pseudo-Lösung – die nicht einmal funktioniert. Schuld daran ist der viel zu hohe Zuckergehalt in der Cola.
Der bindet nämlich noch mehr Wasser im Darm – und schürt den Durchfall weiter an. Die Folgen: Natriumüberschuss im Blut und ein nach wie vor nicht gedeckter Kaliumbedarf, denn in Salzstangen steckt bevorzugt Natrium (Kochsalz), aber kein Kalium. Zur Versorgung mit Kalium eignen sich selbst gekochte Gemüsebrühen (ohne herkömmliche Brühwürfel), z. B. Omas legendäre Karottensuppe.
Und wie gleicht man den Flüssigkeitsverlust am cleversten aus? Trinken Sie möglichst Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser. Versetzen Sie dieses mit einem halben Teelöffel Sole-Lösung. Sole ist die gesättigte Lösung aus reinem Wasser mit Stein- oder Kristallsalz. Auch Heilkräutertees tragen zur Minderung des Flüssigkeitsverlustes bei. Die darin enthaltenen Gerbstoffe wirken sowohl Keim hemmend als auch zusammenziehend. Sie dichten die Darmschleimhautoberfläche ab und erschweren so die Aufnahme toxischer Substanzen. Besonders geeignet sind
• Brombeer- und Himbeerblätter,
• Johanniskraut,
• Odermennig,
• Blutwurz.
Parallel dazu kann ein entzündungshemmender Kamillentee getrunken werden.
Bild:© Suplex-Artworx - Fotolia.com
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