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Ob nun Schwarzes Schaf oder Systemfehler – auch nach dem Entzug der Lizenz wurden in einem Diagnosezentrum mehr als 30.000 Frauen untersucht!

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 „Pfusch bei Mammografien im Ruhrgebiet “; „Das lukrative Geschäft mit der Brustkrebsvorsorge“ und „Mammografie-Skandal im Ruhrgebiet –Gravierende Mängel“. Alles Schlagzeilen, in denen es um einen Essener Radiologen und sein Diagnosezentrum geht, wo es zu „Fehldiagnosen“ und „Schlampereien bei der Gewebeentnahme“ gekommen ist. Der Skandal im Skandal: Die aufgeführten Missstände waren den zuständigen Institutionen und Krankenkassen schon seit 2010 bekannt. Viel zu spät wurde dem Diagnosezentrum die Genehmigung entzogen. Unglaublich, aber wahr: Auch nach dem Lizenzentzug wurden dort mehr als 30.000 Frauen untersucht! Der Radiologe ging nämlich vor Gericht, klagte und stützte sich auf die aufschiebende Wirkung bis zum endgültigen Urteil. Und da über den ersten Lizenzentzug, beziehungsweise den Einspruch des Radiologen dagegen, noch nicht entschieden worden war, sah der Arzt sich befugt, genauso weiterzumachen wie bisher…

 Zweifel am Gesamtkonzept des Mammografie-Screenings und Schwarze Schafe

 Der zweite Lizenzentzug erfolgte im April 2013. Als Grund wurde eine Gefährdung der Patientinnen angegeben. Nur wenige Tage später wurde dieser Lizenzentzug jedoch wieder aufgehoben. “Screening-gläubige” Patientinnen hatten sich beschwert, und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) brachte ein „öffentliches Interesse“ an der Fortsetzung des Screenings vor. Das sei höher einzustufen als die „möglicherweise für eine kurze Zeit gegebene Gefahr für Patienten“. Mit anderen Worten gestand die KV ein, dass zwar Gefahren im Verzug waren – die sich aber einem abstrakten „öffentlichen Interesse“ unterzuordnen hätten.

 Im Zweifel für den Therapeuten? Dazu der Preetzer Heilpraktiker René Gräber:So wie die Situation jetzt aussieht, gibt es einige Zweifel an dem Gesamtkonzept des Mammografie-Screenings und gleichzeitig einige „schwarze Schafe“, die ihr Handwerk nachlässig ausführen und schlampig arbeiten. Das eine muss nicht notwendigerweise etwas mit dem anderen zu tun haben. Aber es ist doch erstaunlich, dass hier grundsätzliche Zweifel am Konzept und schlechte Ausführung noch immer nicht ausreichen, diesen ganzen Zirkus gründlich zu überdenken. Stattdessen wird über höchst zweifelhaft anmutende medizinische Praktiken ohne Lizenz hinweggesehen und das ganze Screening-Programm so weitergeführt, als wenn es seinen unterstellten Segensreichtum schon längst bewiesen hätte.“

 Im Zweifel für die Schwarzen Schafe –2,1 Millionen Euro im Jahr

 Auf der Suche nach dem Grund dafür kommt die Süddeutsche Zeitung zur Hilfe. Sie schreibt in einem Artikel, dass die Brustkrebsdiagnostik – ein lukratives Geschäft sei.Wer sich die Zahlen in diesem Artikel anschaut, dem wird einiges klar: Zumindest, warum die Protagonisten des Mammografie-Screenings in diesem Verfahren einen Segen sehen. Laut Süddeutsche Zeitung wurden in dem fraglichen Essener Diagnosezentrum jedes Jahr mehr als 30.000 Frauen untersucht. Für jede einzelne Untersuchung zahlten die Kassen 70 Euro – 2,1 Millionen Euro im Jahr.

Lesen Sie hierzu auch „Es gibt nicht nur die Mammografie“: Brustkrebs-Früherkennung: Es gibt nicht nur die Mammografie

Quelle: aerztezeitung.de; naturheilt.com; Süddeutsche Zeitung
Bild:     © Marco2811 - Fotolia.com

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