- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Montag, 16. September 2013 13:30
- 13 .2
- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Techniker-Krankenkasse entlarvt leere Versprechungen.
Es ist kaum zu glauben: die sogenannte evidenzbasierte Medizin (EBM) und ihr „pharmazeutischer Wurmfortsatz“ (so der Preetzer Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge René Gräber) sind zwar besonders rührig bei der Verteufelung alternativer Behandlungsmethoden. Dabei machen sie jedoch genau die Fehler, die sie der Alternativmedizin stets vorwerfen. Sitzt da jemand selber im Glashaus und wirft mit Hinkelsteinen nach anderen?
Jedenfalls initiierte die Techniker-Krankenkasse eine Studie bei der Universität Bremen, um abzuklären, wie innovativ und evidenzbasiert (auf empirische Belege gestützt) die neueren Medikamente denn nun wirklich sind. Das Ergebnis lässt sich nur als Flop bezeichnen: Lediglich ein einziges (!) von 23 neuen Medikamenten erhielt das Prädikat „Zusatznutzen“. Ein weiteres hatte lediglich einen „gewissen“ Zusatznutzen.
Alle anderen waren nur so wirksam wie alte Präparate. Oder sogar weniger als diese. Deutlicher formuliert: „90 Prozent aller neuen Medikamente taugen nichts“ (Spiegel online).
Bild: © Fotolia.com
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