- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Dienstag, 22. April 2014 11:40
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Wie viel Stuhlgänge pro Woche sind normal? Bringen Ballaststoffe wie Backpflaumen und Leinsamen die Verdauung wieder in Schwung? Die wichtigsten Fakten und Irrtümer zum „Thema T“.
1. Bewegung bringt den Darm in Schwung.
Nein, nicht immer. Zwar hilft eine gesteigerte körperliche Aktivität auch dem Darm auf die Sprünge. Bei normaler, regelmäßiger körperlicher Aktivität ist ein Bewegungsmangel als Ursache einer Verstopfung allerdings eher auszuschließen.
2. Durch übermäßiges Trinken lässt sich die Verdauung in Schwung bringen.
Nein, das kann man so nicht sagen. Eine gesteigerte Flüssigkeitsaufnahme über die empfohlene Tagesdosis hinaus hilft nur dann, wenn starker Wassermangel der Grund für die Verstopfung ist.
3. Ballaststoffe wie Backpflaumen und Leinsamen bringen den Darm schnell wieder auf Trab.
Kommt drauf an: Bei träger Verdauung können Ballaststoffe unterstützend wirken. Bei einer schweren Verstopfung führt eine Steigerung der Ballaststoffzufuhr jedoch nicht zwangsläufig zu einer Besserung.
4. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Stimmt. Frauen sind zwei- bis dreimal so oft von einer unregelmäßigen Verdauung betroffen wie Männer. Verantwortlich dafür sind wahrscheinlich die weiblichen Geschlechtshormone Progesteron und Gestagen. Vor allem in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit kommt es daher häufiger zu Verdauungsproblemen.
5. Man muss jeden Tag aufs Örtchen können.
Nein, das ist eine weit verbreitete Fehlannahme. Zwischen dreimal täglich Stuhlgang und dreimal wöchentlich ist alles normal. Erst wenn man seltener zur Toilette muss, sich nur unter Pressen erleichtern kann und der Stuhl hart ist, spricht man von einer Verstopfung.
Quelle: onmeda.de
Bild: © Innovated Captures - Fotolia.com
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