- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Montag, 23. Dezember 2013 09:54
- 13 .2
- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Festtagstypischen Zutaten sind nicht ohne. Was weniger den Geschmack als ihr Allergiepotenzial angeht.
Selbst in den Wintermonaten können nicht alle Allergiker aufatmen: Wer beispielsweise an einer Birkenpollenallergie leidet, der ist häufig auch gegen Äpfel kreuzallergisch. Und die machen sich nun mal gut auf Weihnachtstellern.
Ebenfalls häufig im Gefolge einer Birkenpollenallergie sind allergische Reaktionen auf Haselnüsse. Diese finden sich in vielerlei Weihnachtsgebäck, warnt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB). Weil Vorschriften zur Kennzeichnung von Lebensmitteln nur für verpackte Produkte gelten, gehen solche Allergiker beim Kauf von unverpackten Plätzchen ein Risiko ein.
Darüber hinaus rät der DAAB empfindlichen Personen, von Duftkerzen, Schnee- und Glitzersprays sowie mit Schädlingsbekämpfungs- oder Flammschutzmitteln behandelten Bäumen ab. Auch sie können Atemwege, Augen, Schleimhäute und Haut reizen. Eltern sehr kleiner Kinder sollten darüber hinaus Baumbehang aus Kunststoff und Stanniollametta meiden. Denn Schwermetalle, Weichmacher und Azofarbstoffe sind potenziell gesundheitsschädlich, wenn der Nachwuchs solche Gegenstände in den Mund nimmt, daran lutscht oder sie sogar verschluckt.
Alternativen dazu sieht der DAAB in Baumschmuck aus Stroh und Teig. Weihnachtsbäume sollten aus der Bio-Forstwirtschaft stammen, weil die nicht mit Chemikalien behandelt. Allerdings kann auch das Harz von unbehandelten Tannen, Fichten und Kiefern Kontaktallergien auslösen.
Focus.online hat diesem weihnachtlichen Reizthema einen längeren Artikel gewidmet: HTTPS://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/allergie/ursachen/oh-tannenbaum-allergien-unterm-weihnachtsbaum_id_3473415.html
Bild: © Creativa - Fotolia.com
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