- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Montag, 21. Oktober 2013 13:19
- 13 .2
- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Im Bus, in der U-Bahn, im Bistro oder bei Omas Geburtstag – überall wimmelt es von Leuten, die sich andächtig über ihr Smartphone beugen. Stets am Ball sein ist in, auch wenn der WhatsApp-Orgie Nackenschläge folgen.
An die ungesunde Haltung des Nackens beim Schreiben von SMS, WhatApps und E-Mails haben wir uns gewöhnt. Diese Position kann unser Körper auf Dauer nur schwer verkraften. Doch wenn Probleme auftreten, die in Verbindung mit dem Smartphone-Nacken stehen, erkennen Betroffene meist nicht den Zusammenhang. Auch Ärzte denken teilweise noch zu selten an den tückischen Knick im Nacken.
Die Probleme, die durch einen Smartphone-Nacken auftreten können sind: Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Kribbeln und Ziehen in Armen und Händen, aber auch Verdauungs- und Atemprobleme. Man mag kaum glauben, dass das alles vom Smartphone kommt. Kommt es aber, denn im Nacken- und Halsbereich ist nur wenig Platz. Alle Strukturen wie Muskeln, Nerven, Luft- und Speiseröhre haben sich über die Jahrtausende an diese engen Platzverhältnisse angepasst. Wird dieses Nadelöhr noch durch eine Fehlhaltung dauerhaft überansprucht und eingeengt, folgt meist ein Mischbild der genannten Probleme.
Was kann man tun? Gegensteuern! rät der Hamburger Arzt Dr. med. Johannes Wimmer in seinem Videoblog. So, wie man sich eine schlechte Haltung angewöhne, könne man sie sich auch wieder abgewöhnen.
In schweren Fällen zeigen Ärzte und Physiotherapeuten, welche Übungen die Muskulatur wieder ins Gleichgewicht bringt und wie man Haltungsschäden verhindert. Für die Zukunft gilt, auch wenn’s blöd aussehen mag: Den Kopf nicht zum Smartphone runter beugen, sondern den Nackenpeiniger auf Augenhöhe bringen.
Bild:© Schlierner - Fotolia.com
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