- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Donnerstag, 06. März 2014 11:16
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Schnarrrchen! Schon das pure Wort klingt wie ein Sägewerk. Damit der Sandmann auch im Bett nebenan ungestört wirken kann, sind Lösungen gefragt, schnell und schnarchdrosselnd.
„Snore“ sagt der Engländer, und mit „snurken“ klingt die plattdeutsche Lautmalerei des Schlafzimmer-Problems nicht eben beruhigender. Denn schnarcht jemand, stellt dies die liebevolle Zuneigung zweier Menschen oft hart auf die Probe. Der Schnarcher selber hat bei frischer Tat meist kein Problem – es sei denn, er erwacht an seinen eigenen Atemgeräuschen. Diese können im Extremfall um die 80 Dezibel erreichen. Laut Guinness-Buch der Rekorde erreicht der Geräuschpegel des am lautesten schnarchenden Menschen sogar 93 Dezibel. Dies entspricht einer mit Schwerlastwagen befahrenen Autobahn! Der Grenzwert für Gewerbelärm in Wohngebieten liegt bei rund 35 Dezibel.
Doch Schnarchen ist nicht naturgegeben – dagegen lässt sich einiges ausrichten. Oft genügt es, sein Gewicht zu reduzieren und vor dem Schlafengehen auf Alkohol und Schlafmittel zu verzichten. Auch folgende Maßnahmen können helfen:
• Atempflaster: Solange nachts durch die Nase geatmet wird, entstehen keine Schnarchgeräusche. Die Atem-Strips, die auf den Nasenrücken geklebt werden, ziehen die Nasenflügel sanft auseinander und heben sie leicht an. Dadurch werden die Nasengänge geweitet, sodass mehr Luft durch die Nase strömen kann.
• Gaumenspange: Die von Arthur Wyss entwickelte Gaumenspange Velumount® strafft und dehnt beim Schlafen den Gaumen. Dadurch bleiben die Atemwege offen, sodass die Luft ungehindert zirkulieren kann. Die Spange wird individuell angepasst und von den Trägern gut vertragen. Sie soll von der ersten Nacht an den gewünschten Erfolg bringen – auch bei Betroffenen von Schlafapnoe. Die Spange sollte laut Hersteller nach einem Jahr ersetzt werden.
• Nasenspray: Bei leichten Schnarchern reicht oft schon das Befeuchten der Nasenschleimhaut, um das Schnarchen zu reduzieren. Denn solange die Nase frei ist, besteht eine geringere Gefahr der Mundatmung in Rückenlage. Auch Einläufe mit Meersalzlösung oder die ayurvedische Nasya, ein Öl-Naseneinlauf mit warmem Sesamöl, nährt und befeuchtet die Schleimhäute.
• Nackenkissen: Ein Kissen, das den Nacken stabilisiert, sorgt dafür, dass der Abstand zwischen Kiefer und Nacken immer gleich gross bleibt. So werden das Verschieben des Unterkiefers und das Zurückfallen der Zunge vermindert.
• Zahnschienen: Zahnschienen und andere Kieferhaltevorrichtungen sollen verhindern, dass sich die Atemwege im Schlaf verengen. Es gibt die unterschiedlichsten Modelle: Von der preiswerten Zahnschiene zum selber Anpassen bis hin zum maßgeschneiderten Modell vom Zahnarzt.
Quelle: natuerlich-online.ch
Bild: © Gina Sanders - Fotolia.com
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