- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Montag, 23. Februar 2015 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung plädiert für eine Erforschung des weiteren Heilpotenzials
Lange galt die Pflanze lediglich als magisches Kraut, das vor Blitzschlag und Hexen schützt. Inzwischen ist ihr wahres Heilpotenzial bekannt:Die Arnika, im Volksmund auch „Wolfsblume“ oder „Bergwohlverleih“ genannt, wird auf vielfache Weise medizinisch genutzt. Sowohl die konventionelle Medizin, als auch die Phytotherapie, Homöopathie und Anthroposophie kennen die Pflanze als Heilmittel. Arnika ordnet verletztes Gewebe und kann so dabei helfen, Entzündungen zu hemmen.
Ein idealer Allrounder im Erste-Hilfe-Kasten
Im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Präparaten, die oftmals nur ein einziges, bestimmtes Leiden beheben können, reicht das Anwendungsspektrum dieser Heilpflanze von Muskel-, Rücken- und Gelenkschmerzen über Prellungen, Blutergüsse, Schwellungen und Hämorrhoiden bis zur nervlichen Beruhigung in Stresssituationen. Deshalb gilt Arnika als idealer Allrounder im Erste-Hilfe-Kasten.
Weiteres Potenzial bei inneren Blutungen und Multipler Sklerose vermutet
Aber es gibt noch weitere Anwendungsgebiete, das erläuterte Dr. Johannes Wilkens, Ärztlicher Direktor der Alexander von Humboldt Klinik in Bad Steben und aktiv in der Mitgliederversammlung von Natur und Medizin e. v. (Fördergemeinschaft der Carstens-Stiftung). Interessant könnte Arnika bei inneren BlutungenundMultipler Sklerose sein. So gibt es positive Erfahrungen von einem Schlaganfall-Patienten mit dem entsprechenden homöopathischen Mittel, und auch eine MS-Patientin berichtet von der Linderung ihrer Beschwerden.
Dr. Wilkens wünscht sich, dass die 140 Wirkstoffe der Arnika weiter ergründet werden, um das vollständige Heilpotenzial der Pflanze offenzulegen. Möglich ist dies nur durch professionelle Forschung, wie sie die Karl und Veronica Carstens-Stiftung ermöglicht, so Dr. Henning Albrecht, Mitglied des Vorstands.
Bild: © emer - Fotolia.com
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