- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Mittwoch, 12. Februar 2014 07:55
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Untersuchungen weisen darauf hin, dass Vitamin D vor der "Krankheit mit 1000 Gesichtern" schützt und ihren Verlauf positiv beeinflusst.
Kann Vitamin D die Multiple Sklerose in Schach halten? Bisherige Studien zeigten, dass sich bei MS-Patienten, die verstärkt Vitamin D zu sich nahmen, die Zahl der Krankheitsschübe halbierte. Vermutetes Wirkungsprinzip: Vitamin D verhindert, dass fehlprogrammierte Immunzellen (T-Zellen) ins zentrale Nervensystem eindringen und dort die schützende Schicht der Nervenfasern angreifen.
Derzeit testen diverse klinische Studien, ob eine Erhöhung des Vitamin D-Spiegels die Entwicklung einer Multiplen Sklerose hinauszögern kann. Geprüft wird zudem, ob eine ergänzende Aufnahme von „Sonnenvitamin“ die Krankheitsaktivität bei Patienten bremst, die bereits mit MS diagnostiziert sind.
Ein niedriger Vitamin D-Spiegel erhöht die Wahrscheinlichkeit für MS
Hierzu wertete ein internationales Team von der Harvard School of Public Health zahlreiche Blutbilder aus. Die Forscher wollten feststellen, ob die Konzentrationen an 25-Hydroxyvitamin D (zeigt den Vitamin D-Status im Blut an) im Serum voraussagen kann, ob eine Person an MS erkrankt. Das Ergebnis: Menschen mit geringerem Vitamin-D-Spiegel entwickelten mit größerer Wahrscheinlichkeit eine klinisch definierte MS und hatten darüber hinaus eine höhere Krankheitsaktivität.
Hingegen hatten Versuchspersonen mit höheren Vitamin-D-Spiegeln weniger neue (im MRT sichtbare) aktive Störungen, zudem eine geringere Schubrate, und nach 4 Jahren auch eine geringere Krankheitsprogression.
Quelle: Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e. V.
Bild: © concept w - Fotolia.com
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