- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Mittwoch, 09. März 2016 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Von freundlichen Vierbeinern geht eine Faszination aus, die sich positiv auf die menschliche Psyche auswirken kann – und auf das damit verbundene körperliche Wohlbefinden.
Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge werden beim Menschen schon aufgrund der räumlichen Nähe eines freundlichen Hundes Endorphine ausgeschüttet. Manche berichten, dass längerer Kontakt sogar Kopfschmerzen, Müdigkeit, Nervosität, Husten und Verdauungsbeschwerden bei ihnen mindert. Und glaubt man der Empfehlung von Stress-Experten, müsste heute jedes Büro einen Hund “einstellen“. Sein Job: Anspannung und Stress abbauen helfen, und damit auch gesundheitsfördernd wirken.
Doch die „Faszination Vierbeiner“ beginnt schon viel früher: Kinder, die in der Schule unbeliebt sind und von ihren Mitschülern ausgegrenzt werden, können nach und nach ihr Selbstwertgefühl verlieren. Sie fühlen sich einsam und isoliert. Ein vierbeiniger Freund kann helfen, mit der Ausgrenzungs-Problematik besser zurecht zu kommen, denn mit seinem Haustier hat das Kind einen loyalen Freund, durch den es sich geliebt und geborgen fühlt. Ein lindernder Ausgleich für die schmerzhafte Zurückweisung der Schulkameraden.
Sogar in manchem Klassenzimmer ist heutzutage ein Hund mit von der Partie.
Zum Beispiel „Schulhund“ George im Thomas-Mann-Gymnasium Stutensee.
Mittlerweile sind bundesweit weit mehr als 400 Schulen mit solchen Hunden registriert. Sie gehören zum Konzept der „Tierunterstützte Pädagogik“.
Therapiehund „Murphy“ unterstützt Sozialpädagogen
„Heilende Hunde“ so könnte man Vierbeiner nennen, die kranken Menschen beistehen
Nähe zulassen, kuscheln, streicheln – der Kontakt zu Tieren kann Menschen helfen, Ängste abzubauen und Nähe zuzulassen. In der geschlossenen Psychiatrie in Tübingen sind speziell ausgebildete Vierbeiner sogar Teil des Therapiekonzepts, berichtet aktuell die Ärztezeitung. Diese Therapiebegleithunde haben ein feines Gespür für Stimmungen, sie helfen den psychisch Kranken, indem sie das Selbstvertrauen der Patienten fördern, Ängste abbauen und in Stresssituationen helfen.
Eine französische Studie belegt, dass Asthmapatienten, die als Kinder mit Haustieren aufgewachsen sind – besonders von frühester Kindheit an – erheblich seltener positiv auf Tierallergene reagieren. Vermutlich beugt der frühe Kontakt des menschlichen Immunsystems mit dem potentiellen Allergieauslöser “Tier“ einer späteren Allergie tatsächlich vor.
Engel mit Schnauze: Landseerrüde „Wombat" hilft in der Augsburger Kinderklinik beim Gesundwerden
Ob Kinder oder Kranke,der positive Einfluss von Hunden auf die Gesundheit des Menschen gerät immer mehr in den Blickpunkt. Das gilt ebenso für ältere Menschen. Besonders dann, wenn sie ihren Lebenspartner verloren haben, sind sie froh, ein Lebewesen an ihrer Seite zu wissen, das im wahrsten Sinne des Wortes für sie da ist. Die Senioren fühlen sich geliebt, beschützt und sind weniger einsam. Der Hund sei wie ein Anker, sagen einige, er gebe ihnen Sicherheit und Stabilität. Zudem belebt ein Tier ihren Alltag und fördert ihre Aktivität. Das Ergebnis sind oft weniger Schmerzen, niedrigerer Blutdruck, weniger Depressionen, mehr Bewegung.
Online-Test: Welcher Hund passt zu mir?
Quellen: u. a. hundeseite.de; hunde-zone.at; senioren-ratgeber.de; wissen.de
Bild: © Monkey Business - fotolia.com
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