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Eine hochallergene Pflanze breitet sich aus. Das „Beifußblättrige Traubenkraut“ ist weitaus gefährlicher, als es ihre Alias-Bezeichnung vermuten lässt.

Sie sieht harmlos aus, hat es aber in sich: Die Ambrosia, aus Nordamerika eingeschleppt, breitet sich in Deutschland immer mehr aus. Das Unangenehme an der Pflanze mit den harmlos klingenden deutschen Bezeichnungen „Beifußblättriges Traubenkraut“ oder „Aufrechte Ambrosie“: Sie ist nicht nur ein lästiges Ackerunkraut, denn ihr Pollen kann schon in kleinen Mengen heftige Gesundheitseffekte beim Menschen auslösen. Dazu zählen allergische Reaktionen wie Heuschnupfen, Bindehautreizungen und allergisches Asthma. Wer bisher schon mit Pollenallergien zu kämpfen hatte, dem kann Ambrosia wegen ihrer langen Blütezeit von Juli bis Oktober noch zusätzlich zu schaffen machen.

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Am 27. Juni ist internationaler „Anti-Ambrosiatag“

Um die Ausbreitung der Pflanze einzudämmen, sind alle gefragt, nicht nur am 27. Juni, dem  internationalen Ambrosiatag. Attacke gegen Ambrosia! Wer Bestände der Pflanze im öffentlichen Raum sichtet, etwa auf Brachen, Äckern oder an Straßenrändern, sollte dies dem örtlichen Grünflächen- oder Pflanzenschutzamt oder dem Julius Kühn-Institut melden.

Wer das „Beifußblättrige Traubenkraut“ auf eigenem Grund und Boden antrifft, kann selber aktiv werden, heißt: am besten noch vor der Blüte samt Wurzel mit Handschuhen ausreißen. Wenn die Pflanze bereits blüht, sollten Sie dabei zusätzlich eine Maske gegen Staub tragen, beziehungsweise als Allergiker jeglichen Kontakt vermeiden.

Der Allergiker-Alptraum gehört in den Restmüll!

Wegen der Gefahr der Weiterverbreitung gehört die blühende Ambrosia-Pflanze nicht in Kompost, Biotonne oder Grünabfuhr. sondern, in einem Plastikbeutel verpackt, in den Restmüll. Wer es mit größeren Beständen zu tun hat, kann sich bei der örtlichen Stadtreinigung erkundigen, ob die Pflanzen dort entsorgt und verbrannt werden können.

Fotos zur Bestimmung der Pflanze und ihrer Sämlinge zeigt die Webseite

Kompaktinformation über die Ambrosia:

Quellen: u. a. ambrosiainfo.de; umweltbundesamt.de
Bild:      © olyasolodenko - fotolia.com

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