- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Donnerstag, 09. Juli 2015 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Natron gilt im Haushalt als kleines Wirk-Wunder. Doch das weiße Gold“ besitzt auch zahlreiche gesundheitsfreundliche Gesichter. Oft reicht die berühmte „Messerspitze“ aus.
Natriumhydrogencarbonat – was sich anhört wie im Chemielabor gestrickt, ist eine natürlich vorkommende Substanz. „Natron“ wurde Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckt, anfangs verwendeten es vorwiegend Bäcker, später nutzten die Hausfrauen seine Fähigkeiten – beim Kochen, beim Backen, im Bad oder als Hygiene-Helfer. Nach und nach fand man immer mehr Anwendungsmöglichkeiten für das billige, aber äußerst nützliche Pulver. Aus der „Volksapotheke“ war Natron bald kaum noch wegzudenken, auch wegen seiner reinigenden Eigenschaften und seiner Fähigkeit, Grippe, Erkältungen, aber auch chronische Erkrankungen schnell zum Verschwinden zu bringen.
Die Erklärung ist einfach: Natron hat einen hohen pH-Wert, ist also basisch. Menschen, die unter einer schlechten Gesundheit leiden und zu Erkrankungen aller Art neigen, sind gewöhnlich übersäuert, das heißt, ihr pH-Wert im Gewebe ist eher niedrig. Nehmen sie das „tief basische“ Natron ein, werden die auf Dauer krank machenden Säuren neutralisiert, die Körper-pH-Werte steigen wieder an.
Mit der Verbreitung pharmazeutischer Produkte verschwanden zahlreiche einfache, aber wirkungsvolle – und gleichzeitig nebenwirkungsfreie – Heil- und Hilfsmittel, aus Omas Hausapotheke. So auch Natron. In den letzten Jahren ist das „weiße Gold“ allerdings wieder auf dem Vormarsch:
- Bei Grippe und Erkältungen half es den Menschen, wenn sie einen halben bis einen ganzen Teelöffel mit Wasser mischten und diese Lösung über einige Tage hinweg mehrmals täglich tranken.
- Nach üppigen Mahlzeiten oder ungewohnten Speisen (z. B. im Ausland) genügte ein Teelöffel Natron in einem Glas Wasser und Völlegefühl oder Unwohlsein verschwanden.
- Mundspülungen mit Natron machten Mundgeruch den Garaus und hemmten die Bildung von Karies.
- Natron in Zitronenwasser half gegen Sodbrennen.
- Natron im Fußbadewasser machte schmerzende oder müde Füße munter.
- Natron in Schuhe gestreut, vertrieb Schweißgeruch.
- Deos waren überflüssig, wenn man sich Natron in die Achselhöhlen puderte.
Allerdings sollte man nicht zuviel Natron einnehmen – insbesondere nicht unmittelbar vor oder nach den Mahlzeiten – weil dann die Magensäure neutralisiert werden könnte. Also entweder ordnungsgemäß dosieren oder mit Zitrone, Melasse oder Ahornsirup zusammen einnehmen. Und: Natron sollte nur kurzfristig als „Feuerwehr“ eingenommen werden. Weil jeder Magen auf Dauer anders reagiert, eine längerfristige Einnahme besser mit dem Arzt absprechen.
Quellen: bankhofer-gesundheitstipps.de; zentrum-der-gesundheit.de; gesundheit.de
Bild: © wundermittel-natron.info
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