- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Donnerstag, 12. Dezember 2013 08:03
- 13 .2
- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Bereits kleine Veränderungen am Arbeitsplatz können Problemen am Nacken vorbeugen. Dazu müssen allerdings alte Gewohnheiten über Bord geworfen werden.
Vielen Menschen, das gilt privat wie beruflich, machen zwei Problemtiere zu schaffen – der innere Schweinehund und das Gewohnheitstier. Letzteres kann besonders am Arbeitsplatz tüchtig nerven, bis hin zu Nackenschmerzen. Doch es naht Rat: Leiden Schreibtischarbeiter regelmäßig an Nackenschmerzen, sollten sie einmal ausprobieren, ihre Tastatur anders zu platzieren, so der Ergonomieexperte Lars Adolph von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund.
Und: „Die Tastatur sollte nicht mehr als fünf bis sieben Zentimeter von der Tischkante entfernt sein“. Grund für die neue Ausrichtung: Für die Nackenmuskeln ist es am entspanntesten, wenn mit stark angewinkelten Armen getippt wird. Auch die Maus solle nah an die Tischkante herangezogen werden und nicht etwa in der Mitte des Schreibtischs stehen, rät der Experte.
Platzierung der Tastatur und Bildschirmhöhe wirken sich auf die Wirbelsäule aus
Schafft das keine Linderung, empfiehlt Adolph, die Höhe des Computerbildschirms zu überprüfen – die Mitte des Bildschirms sollte „auf Brusthöhe“ sein. Orientierungshilfe: Hält man den Kopf gerade, müssen die Augen höher als die obere Kante des Monitors liegen.
Wer also ständig mit Kopf im Nacken vor dem Monitor sitzt, hat definitiv die falsche „Arbeitshaltung“ – jedenfalls, was den gesundheitsbezogenen Aspekt angeht.
Bild:© absolutimages - Fotolia.com
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