- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Donnerstag, 28. November 2013 08:32
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Über dieses heikle Thema sprich niemand gerne. Die Ursachen von schlechtem Atem liegen meist im Mund selbst, mitunter stecken aber ernste Erkrankungen dahinter.
Morgens müssen die meisten Menschen erst einmal Zähne putzen, um den typischen Schlafmief aus dem Mund zu bannen. Auch wer länger nichts gegessen hat, riecht oft nicht gut, wenn er ausatmet oder spricht. Etwa 25 von 100 Menschen leiden zu bestimmten Tageszeiten unter dem sozial inakzeptablen Mundgeruch, wobei ältere Menschen häufiger betroffen sind als jüngere.
Der Grund in beiden Fällen ist ein verminderter Speichelfluss. oft die „Klassiker“ Knoblauch oder Zwiebeln dahinter dem schlechtem Atem, aber auch das leckere Mettbrötchen, exotisch gewürzte Speisen, fette Wurst, Kaffee, Alkohol oder Tabak gehören in die Liste der Speisen und Genussmittel, die oft zu der gefürchteten „Fahne“ führen. Oft schafft ein Kaugummi erste Abhilfe, regelmäßige Zahnpflege tut ein Übriges. Auch die Einnahme von Chloropyll hat sich in solchen Fällen bewährt.
Neben solchen Ernährungsbedingten Ursachen führen bei einigen Menschen Erkrankungen im Nasen-Rachen-Raum, etwa ein chronischer Schnupfen, oder Atemwegserkrankungen wie eine Bronchitis oder Lungenentzündung zu einer Halitosis, so nennen Mediziner das anrüchige Phänomen. Zudem können Verdauungsprobleme in der Speiseröhre und im Magen-Darm-Trakt ein Grund für schlechten Atem sein. Er kann auch ein Hinweis auf die Ansiedlung bestimmter Bakterien sein. Sogar eine Mandelentzündung kann dahinter stecken. Ganz charakteristische Atemgerüche können sogar Stoffwechselentgleisungen bei Diabetes, Nieren- oder Leberversagen sowie Vergiftungen hervorrufen.
Wer jemanden auf dessen Mundgeruch ansprechen will, kann das elegant kommunizieren
Wer öfter von anderen auf die Ausdünstungen seines Mundes angesprochen wird oder selber den Eindruck hat, dass dauerhaft etwas nicht stimmt mit seinem Atem, sollte einen Arzt aufsuchen. Das gilt insbesondere, wenn Mundgeruch plötzlich ohne ersichtlichen Grund auftritt oder andere Symptome dazukommen, etwa Atembeschwerden, Kopf-, Glieder- und Bauchschmerzen sowie Husten.
Oft kann auch der Zahnarzt die Ursache feststellen, etwa Entzündungen im Mundbereich.
Wer sein Gegenüber auf dessen Mundgeruch ansprechen will, kann dies übrigens mit einer neutralen Frage elegant kommunizieren: „Was hast du gegessen?“ Meist wird der Angesprochene von sich aus seine Schlüsse ziehen.
Quelle: Apotheken Umschau
Bild:© absolutimages - Fotolia.com
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