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Von Aloe bis Zinnkraut. Manch bewährtes Produkt aus der Apotheke der Natur wird plötzlich in Zwielicht gezerrt. Spätestens dann, wenn es am Umsatz der Pharmamultis knabbert.

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Da kennt die Menschheit, mindestens seit Urur-Omas Zeiten, bestimmte Pflanzen, die höchst erfolgreich für diesen oder jenen Zweck eingesetzt werden. Doch plötzlich wird deren Ungefährlichkeit massiv angezweifelt und auch deren erfahrungsgemäß heilende Eigenschaften. Nur weil es (noch) keine wissenschaftliche Studie darüber gibt. Der Aloe, als „stille Heilerin“ verehrt, ging es so, der Stevia-Pflanze (die von der EU verboten wurde), der Kava Kava-Wurzel mit dem verdächtigen Namen „Rauschpfeffer“; zahlreiche andere wurden ähnlich gemobbt. Oder nehmen wir kolloidale Silber. Sensationelle Erfolge, insbesondere bei bakteriellen Erkrankungen wie beispielsweise Staphylokokkeninfektionen gehen auf sein Plus-Konto. Wer das natürliche Antibiotikum selbst anwendete, weiß ein Loblied davon zu singen, wie hilfreich es sein kann.

Doch die Skeptiker in den Reihen der sogenannten Schulmedizin monieren: „Wo ist die perfekt designte klinische Studie, die an mindestens 100.000 Patienten mit Nasennebenhöhlenentzündung beweist, dass diese mit kolloidalem Silber schneller gesund werden als die Placebogruppe?“ (die selbstverständlich ebenfalls aus 100.000 Probanden bestehen sollte). Gleichzeitig warnen die Studien-Jünger voller Inbrunst vor kolloidalem Silber. Weil es Einzelfälle mit Argyrie gibt – eine blaugraue Hautfverfärbung infolge einer Silbereinlagerung. Fotos und Berichte dazu geistern im weltweiten Netz. Allerdings sind es immer dieselben zwei oder drei Fotos von denselben zwei oder drei Menschen. Und die leiden zudem schon seit Jahrzehnten unter der Argyrie.

Niemand außer Big Pharma kann mal eben ein paar Millionen für eine Studie locker machen  

Nun haben aber Millionen Menschen kolloidales Silber in ihrer Hausapotheke stehen und nutzen es bei Bedarf. Zahlreiche Menschen führten überdies Hochdosistherapien mit kolloidalem Silber durch, beispielsweise bei Borreliose. Andere nehmen es jahrelang tagtäglich als Nahrungsergänzungsmittel ein (obwohl es das im eigentlichen Sinne nicht ist). Und trotzdem wird keiner von ihnen blaugrau, weder im Gesicht noch anderswo. Dabei müssten doch angesichts all dieser Millionen Anwender – wäre die Gefahr durch kolloidales Silber realistisch – täglich neue Argyrie-Fälle bekannt werden. Davon aber keine Spur.

Umgekehrt interessiert es offenbar niemanden, dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die zeigt, dass der vorschriftsmäßigen Einnahme von hochwertigem kolloidalem Silber eine Blaugrau-Färbung folgt. Ganz besonders nicht die Studien-Schwärmer. Die lachenden Dritten kommen aus der Pharmaindustrie. Sie verschanzen sich hinter ihrem finanziellen Firewall und feixen ins Fäustchen. Weil nämlich niemand außer Big Pharma mal eben ein paar Millionen für eine Studie locker machen kann, die das eine oder andere beweist – oder eben nicht. Damit ist sichergestellt, dass wirksame, aber eben auch preiswerte (und damit Umsatz-unfreundliche) Produkte den Mega-Markt der Medikamente nicht stören. Stattdessen schluckt der Patient bei Unwohlsein und Krankheit weiterhin die Pillen mit Teuergarantie aus der Apotheke. Denn zu Arzneimitteln liegen ja zahlreiche Studien vor – durchgeführt mit Millionen von Mäusen, Ratten, Hasen, Meerschweinchen, Hunden. Und mit etwas Glück, so ließe sich studienkritisch spötteln, letztendlich auch an ein paar Menschen. So sie nicht glattgerechnet oder gleich frei erfunden sind, die Studien.

Lesen Sie hierzu auch „Phantomtests und fiktive Patienten“:

HTTPS://www.portavitalia.com/gesundheit/arzneimittelstudien-im-ausland-phantomtests-und-fiktive-patienten

Quellen: u. a. zentrum-der-gesundheit.de

Bild:© poosan - Fotolia.com

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