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Die Vielzweck-Erde aus zerriebenem Naturgestein enthält null Chemie. Stattdessen steckt sie pickepacke voll mit lebenswichtige Mineralien und Spurenelementen.

Schönheitsmasken sind derzeit „in“, sowohl privat als auch im Repertoire zahlreicher Wellness-Profis. Aber Erde als Heilmittel? Offenbar ist dieser Gedanke nicht so ganz neu. „Dreck reinigt den Magen“, sagten unsere Urgroßmütter, und oft meinten sie damit winzige Erdreste an Kartoffeln, die es in den Kochtopf geschafft hatten und nun zwischen den Kauflächen knirschten. Anderswo auf dem Globus sah man das ähnlich, wenngleich die Bezeichnung für das erdige Element weitaus respektvoller ausfiel. Von gemeinem Dreck war dort nie die Rede, und es kam mitnichten vom Acker, sondern stammte aus dem „heiligen Fluss“ – die alten Ägypter nutzten Nilschlamm für unterschiedliche Anwendungen. Ohne wissenschaftliche Kenntnis über seinen mineralischen Reichtum wurden der magische Matsch für medizinische und kosmetische Anwendungen genutzt.

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Desgleichen kannten auch Römer und Griechen die heilkräftige Wirkung bestimmter Erden. Zahlreiche bekannte Naturheiler vergangener Zeiten, angefangen bei Hippokrates über Hildegard von Bingen bis hin zu Sebastian Kneipp und„Lehmpfarrer“ Emanuel Felke, benutzten Heilerde der Gesundheit wegen.

Der unscheinbare „Matsch“ überzeugt Zweifler mit einer blitzsauberen inneren Bilanz

Und heute? Von Cellulite bis Sportverletzungen, aber auch wenn’s um Sodbrennen, Durchfall oder sonstige Malaisen im Magen-Darm-Bereich geht, ist die bodenständige Schönheits- und Gesundheitskur ein echter Evergreen. Zwar schreiben manche dem uralten Heilmittel den zweifelhaften Charme eines Fußabtreters zu, aber beim näheren Hinsehen überzeugt es mit einer blitzsauberen „inneren Bilanz". Denn das Mehrzweck-Material aus zerriebenem Naturgestein enthält null Chemie, dafür ist es pickepack voll mit lebenswichtige Mineralien und Spurenelementen, nämlich Eisen, Kalzium, Kupfer, Natrium, Phosphor, Silizium, Zink und Selen.

Meist handelt es sich, wenn von Heilerde die Rede ist, um Löss, ein staubähnliches, sehr feinkörniges Gesteinssediment. Andere Formen und Bezeichnungen sind – je nach Farbe, Region oder Hersteller – Tonerde oder Mineralerde. So stammt „Grüne Heilerde“ meist aus Frankreich und braune Lavaerde beispielsweise aus dem Atlasgebirge.

Zur innerlichen Anwendung wird das gesundheitsfreundliche Gestein besonders fein gemahlen, hat deshalb eine große Oberfläche an Mineralstoffen. So kann die Heilerde Giftebinden und Säuren puffern. Deshalb wird der gesundheitsfördernde Gesteinsstaub gerne im Rahmen einer Darmsanierung, einer Entgiftungs- oder Entschlackungskur eingesetzt, ebenso zur Stabilisierung der Darmflora.

Die kapillare Saugkraft zieht Schadstoffe und Bakterien aus der Haut

Die genaue Wirkweise der Heilerde ist wissenschaftlich noch nicht exakt geklärt. Vermutlich kann sie Stoffwechselprodukte der Darmbakterien binden und auf diesem Weg eine gesunde Darmflora fördern. Aus diesem Grund wird sie gerne und wirkungsvoll gegen Blähungen und Durchfall eingesetzt.

Bei äußerlicher Anwendung zeigtHeilerde einen kühlenden Effekt, zieht die Gefäße zusammen und regt so die Durchblutung an. Außerdem entwickelt die Substanz, die man feucht auf die Haut aufträgt, beim Trocknen eine so genannte kapillare Saugkraft – und diese zieht Schadstoffe und Bakterien aus der Haut. Deshalb haben Heilerdepackungen sich unter anderem bei Schwellungen und oberflächlichen Wunden bewährt, aber auch bei Akne, Insektenstichen oder bei Cellulite.

Einziges Minuszeichen: Der „Knirsch-Cocktail“ ist nicht jedermanns Sache. Allerdings gibt es drei bewährte Gegenmaßnahmen: Abwarten, bis der Gewöhnungseffekt einsetzt, die Kapselform wählen, oder an Urgroßmutters „Reinigungs-Zitat“ denken.

Mehr zum Thema Heilerde erfahren Sie in diesemViereinhalb-Minuten-Video:

Quellen: gesund-heilfasten.de; luvos.de; bullrich-heilerde.de
Bild:      © PhotoSG - fotolia.com

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