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Systematische Brustkrebs-Screenings richten laut einer Schweizer Ärztevereinigung mehr Schaden an, als dass sie helfen. Sie sind nicht die einzigen Gegner dieser Methode.

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Mammografien werden weithin als wirksame Methode zur Brustkrebs-Früherkennung angepriesen. Dieser Praxis erteilt das Swiss Medical Board (SMB), eine hochkarätige Vereinigung von Fachärzten und Wissenschaftern, eine Absage. In einer Studie kommt das Gremium zum Schluss, dass die Programme mehr Schaden anrichten als helfen. „Es wird nicht empfohlen, systematische Mammografie-Screening-Programme einzuführen“, bilanzieren die Autoren.

Weitere Kritiker wie Peter Götzsche vom Cochrane-Institut in Kopenhagen betonen: Die falschen Testergebnisse, die Frauen verängstigen, die unnötigen Gewebeentnahmen (Biopsien) bei gesunden Frauen und die Strahlenbelastung, die selbst Krebs auslösen kann. "Den meisten Frauen sind diese Risiken nicht bewusst", so Götzsche. Dabei litten viel mehr Frauen unter den Nachteilen des Screening als davon profitierten. "Wenn 1 000 Frauen 20 Jahre lang zum Screening gehen stirbt eine Frau weniger an Brustkrebs", sagt Götzsche. "Jedes Screening hat Nachteile, aber dieses hat kaum Vorteile."

Der Erklärungshintergrund: Bei einer Mammografie werden Frauen radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Diese kann bekanntlich Krebs verursachen. Der Onkologe, Hirnchirurg und Neurowissenschaftler Dr. Russell Blaylock schätzt sogar, dass jährliche Mammografien das Brustkrebsrisiko um ein bis drei Prozent pro Jahr erhöhen können. Und er betont: »Einige Radiologen sagen, es sei sogar noch höher. … Aber es wird so viel Geld verdient, und in diese Abteilungen in Krankenhäusern ist so viel Geld investiert worden, dass niemand die Wahrheit zugeben will“.

Bei einer in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology veröffentlichten Studie an 1600 europäischen Frauen stellten die Forscher fest, dass bei Frauen, die mindestens einmal eine Mammografie hatten vornehmen lassen, ein um 54 Prozent höheres Brustkrebsrisiko bestand als bei Frauen, die nie zur Mammografie gegangen waren.

Dr. Samuel Epstein schreibt in seinem Buch The Politics of Cancer: „Die regelmäßige Mammografie bei jüngeren Frauen erhöht deren Krebsrisiko. Eine Analyse kontrollierter Studien der letzten zehn Jahre hat eine ständige Zunahme der Brustkrebssterblichkeit innerhalb weniger Jahre seit Einführung des Screenings ergeben“.
 
Doch es geht nicht nur um die Strahlung: Während der Mammografie wird die Brust zeitweise regelrecht gequetscht, um klarere Bilder zu erhalten. Die Schmerzen können so stark werden, dass manchen Frauen die Tränen in die Augen treten. Solch eine physische Belastung eventuell vorhandener Tumoren könnte die Ausbreitung von Krebszellen in den Organismus auslösen. Dazu erklärte Dr. Charles Simone, ehemaliger Mitarbeiter des amerikanischen Krebsinstituts [National Cancer Institute]: „Mammografien erhöhen das Risiko der Entwicklung von Brustkrebs und der Ausbreitung oder Metastasierung eines bestehenden Tumors.“

Auch andere Ärzte halten Mammografien für nicht geeignet zur Entdeckung von Brusttumoren. Bei einer schwedischen Studie an 60 000 Frauen, zeigte sich, dass es sich bei sieben von zehn bei einer Mammografie scheinbar ausgemachten Tumoren in Wirklichkeit um falsch positive Befunde handelte. Diese führen oftmals zu unnötigen emotionalen Qualen, finanziellen Belastungen, invasiven Biopsien und sogar körperlicher Verstümmelung. Die „Diagnosen sind wirklich nicht so genau, und sie führen dazu, dass viele Frauen grundlos einer Chemo und Bestrahlung unterworfen werden“, sagt Dr. Blaylock. Nicht zu vergessen dabei sei der Verlust ihrer Brüste durch eine Mastektomie.

Warum bleibt die Mammografie dennoch ein Mainstream-Screening-Instrument? „Sie unterstützt Radiologen, Strahlentechniker, Chirurgen, Krankenschwestern, Hersteller von Röntgengeräten, Krankenhäuser usw., man wird nicht zulassen, dass sie verschwindet, weil Brustkrebs verhindert und geheilt wird“, so Dr. James Howenstine. „Es gibt Beweise dafür, dass Mammografien zur Diagnose gar nicht so tauglich sind und möglicherweise Brustkrebs auslösen, besonders bei sehr empfindlichen Frauen“.

Eine bewährte Alternative zur Mammografie ist die Thermografie, ein sicheres, sehr genaues und kostengünstiges Diagnoseverfahren, das Brustkrebs viele Jahre früher aufspüren kann als körperliche Untersuchungen und Mammografien. Fortschrittliche Ärzte in Europa und den USA nutzen die Thermografie seit 1962.

Quellen: tagesanzeiger.ch; handelsblatt.com; tagesspiegel.de; spiegel.de

 Bild: © Coloures-Pic - Fotolia.com

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