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Für die Nanofood-Branche gibt es weder gesetzliche Bestimmungen, noch Kontrollmöglichkeiten. Für den Menschen birgt das teils lebensbedrohliche Risiken.

Die Schokolade der Zukunft macht nicht dick – selbst wer täglich mehrere Tafeln verzehrt, braucht keine Gewichtszunahme zu befürchten. Was nach Science-Fiction klingt, ist ein reales Szenario – und wird in Laboren unter Ausschluss der Öffentlichkeit entwickelt. Tatsächlich ist die kalorienfreie Schokolade nur eine von vielen Kreationen der Nanofood-Branche. Weltweit mehr als 600 Lebensmittel zählen mittlerweile zum Repertoire. Tatsächlich kommen die Substanzen in immer mehr Bereichen der Lebensmittelbranche vor – auch dort, wo wir sie gar nicht erwarten. So sollen sie in Erfrischungsgetränken, Chips oder Schokolade den Vitamingehalt erhöhen – ein beliebter Trick, um den Konsumenten den vermeintlich gesundheitsfördernden Nutzen der Produkte zu suggerieren.

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Weil es keine klinischen Studien gibt, weisen Nanofood-Hersteller immer wieder auf Laborversuche hin, die eine Unbedenklichkeit ihrer Produkte belegen sollen. Doch solche Daten, die lediglich im „Reagenzglas" gewonnen werden, sind praktisch wertlos. Denn sichere Aussagen über die krebserzeugende Wirkung von Nanomaterialien beim Menschen lassen sich anhand von Reagenzglasversuchen nicht treffen. Zu diesem Ergebnis kam der Forschungsbericht „Bedeutung von In-vitro-Methoden zur Beurteilung der chronischen Toxizität und Karzinogenität von Nanomaterialien, Feinstäuben und Fasern", der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Bittere Erkenntnis des Berichts war die Tatsache, dass „sich über alle Studien und Stäube hinweg keine klare Korrelation zwischen der Wahrscheinlichkeit positiver Befunde der In-vitro-Versuche und den Befunden aus Langzeit-Tierversuchen und epidemiologischen Befunden finden lässt". Vereinfacht ausgedrückt: Laborergebnisse können keine Entwarnung geben, wenn man Aussagen zur Toxizität von Nanomaterialien machen will. Der Autor des Berichtes plädierte sogar dafür, „dass es angesichts der Datenlage und der Schwere einer Krebserkrankung verantwortungsbewusst sei, die vorliegenden Effektbefunde bei Ratten und bei historischen Expositionen in der Epidemiologie zum Maßstab des Handelns auch bei niedrigeren Expositionshöhen zu machen". Womit er sagte: Selbst Grenzwerte bieten keine Sicherheit.

Nahezu unerforscht ist die Aufnahme von Nanopartikeln im Dick- und Dünndarm. Als gesichert gilt jedoch die Annahme, wonach Nanopartikel im Körper selbst die Blut-Hirn-Schranke überwinden können. Auf diese Weise gelangen höchst toxische Substanzen an Stellen unseres Organismus, wo ihre „normalen" Pendants niemals hinkommen würden. Doch diese toxischen Risiken und Nebenwirkungen sind noch nicht das Schlimmste, was uns die Food-Mafia zumutet. Es geht noch schlimmer: Der Trillionen-Dollar-Markt der Nanopartikel im Lebensmittelbereich lässt Menschen womöglich schneller altern.

Das jedenfalls lassen Versuche erahnen, die Forscherinnen des Leibniz Instituts für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf durchgeführt haben.

Forscher am Universitätshospital Zürich haben mit Wissenschaftlern der Schweizer Anstalt für Materialforschung (EMPA) nachgewiesen, dass Nanopartikel die Plazenta des Menschen durchdringen und auf diese Weise die Ungeborenen erreichen. Auf kritische Berichte über die gesundheitsschädigende Wirkung von Nanopartikeln reagierten Lebensmittelhersteller noch vor wenigen Jahren harsch: Selbst große öffentlich-rechtliche Sender, die auf Nanofood aufmerksam machten, sahen sich mit Klagedrohungen konfrontiert. Doch seit der viel beachteten Schweizer Studie dürften die Drohgebärden der Vergangenheit angehören. Die Studie belegt: Der Transport von Nanoteilchen im menschlichen Körper erfolgt nahezu ungebremst, und macht auch vor der Plazenta der werdenden Mutter nicht halt. Die im Fachblatt Environmental Health Perspectives veröffentlichte Studie zeigte damit in aller Deutlichkeit, wie sehr ungeborenes Leben durch die Nanotechnologie bedroht werden kann: Die Partikel dringen ungehindert in den Blutkreislauf der Ungeborenen.

Frauenärzte müssen womöglich umdenken und Patientinnen auf Nanoteilchen in Lebensmitteln aufmerksam machen. Den Druck der Lebensmittelindustrie brauchen Ärzte dabei kaum zu fürchten, im Gegenteil. Die rein medizinische Herangehensweise an die Nanofood-Problematik dürfte die Hersteller ohne Gesichtsverlust zum Umdenken bewegen. Denn einen massiven medizinischen Vorwurf kann die Lebensmittelindustrie nach wie vor nicht ausräumen: Klinische Studien nach den hohen Standards der Arzneimittelzulassungen gibt es für Nanoprodukte nicht.

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus dem Buch "FOOD MAFIA. Wehren Sie sich gegen die skrupellosen Methoden der Lebensmittelindustrie".
Bild: © © Schlierner - Fotolia.com

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