- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Mittwoch, 17. Dezember 2014 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
In leckerer Sushi-Rolle haben sie zahllose Fans. Sie halten Krankheiten fern und ergänzen unsere Nahrung. Selbst Daniela Katzenberger testete Algen – in Sachen Schönheit.
Algen gibt’s wie Sand am Meer. Denkt man da nicht gleich an glitschige, übel riechende Gebilde, die den Strand belagern? Doch dieser „Tang“ ist nur einer der zahllosen Arten aus der Familie Braunalgen. Die ganze Sippe ist zäh, robust und widerstandsfähig, davon können Aquarianer ein Liedchen singen, auch wenn deren „Problemgewächse“ Grünalgen sind. Doch gerade in dieser Robustheit liegt der medizinische „Mehr-Wert“. Einige Algen-Arten sind wahre Gesundheitsgranaten, das wissen alle Hundertjährigen Japaner
Algen sind Picke-packe vollgesaugt mit Mineralstoffen
Inzwischen ist der Hit aus dem Meer nicht nur im Land des Lächelns ein ernsthafter Faktor, wenn es um Gesundheit und Wohlbefinden geht. Und um die entsprechende Ernährung, hunderte Algenarten tummeln sich weltweit auf dem Speiseplan. Kein Wunder, die nahezu „unkaputtbare“ Unterwasserpflanze hat sich picke-packe vollgesaugtmitMineralstoffen. BeispielsweisemitKalium, Kalzium, Magnesium, Eisen oder Jod. Deshalb können nach Ansicht von Prof. Dr. Gerhard Jahreis – Ernährungswissenschaftler an der Uni Jena, der seit Jahren das Gesundheitspotenzial von Algen erforscht – frischeAlgen einen Beitrag zur Vitamin B12-Versorgung leisten. Was nach Schulbuchmedizin angeblich nur mit Fleisch gelingt. Doch es gibt sehr wohl Vitamin B12 in pflanzlichen Lebensmitteln, hierzulande unter anderem das Sauerkraut, in Asien ist es Kimchi – eingelegter Chinakohl. Auch das „Japanische Frühstück“ (Miso-Suppe mit Tofu, Algen und Reis), hat es diesbezüglich in sich.
Gesunder Geschmacks-Kick für Salate und Suppen
Wer so nicht in den Tag starten mag, nascht abends schmackhafte Sushi-Rollen, inklusive Nori-Alge. Dabei ist Nori nur eine der vielen Arten, die in der japanischen Küche eine relevante Rolle spielen, weltweit stehen rund 500 auf dem Speiseplan. Beispielsweise die dunkelbraune „Verwandte“ namens Kombu,derenBlätter sich gut zum Kochen, Sautieren oder Frittieren eignen. Die Wakamefindet man meist in der Misosuppe. Ihr kräftiger Meergeschmack und die knackige Konsistenz passen gut zu Fisch. Zerstoßen ergibt Wakame ein feines Gewürz. Auf diese Weise kann man Gemüse und Salat noch den einen oder anderen Geschmacks-Kick hinzuzufügen.
Algen sind Multitalente. Sie überzeugen auch in Sachen Schönheit und Wohlbefinden. Was Insidern längst bekannt ist, erreicht nun auch die Mainstream-Medien. Möglicherweise trat ausgerechnet Daniela Katzenberger jetzt eine Lawine los.Auf ihrer „Weltreise im Auftragder Schönheit“testete die Kultblondine in Japan eine Algen-Ganzkörpermaske. Sind Algen das Wundermittel gegen Falten; stecktdas Geheimnis ewiger Schönheit in der Ernährung der Japaner?Jedenfallszeichnen sich Algen auch dadurch aus, dass sie extrem viel Feuchtigkeit binden. Folglich eignen sich Pflegeprodukte mit Algenextrakten für trockene, sensible Haut. Zudem regen die algeninternen Aminosäuren die Proteinsynthese der Haut an und stimulieren so die Zellerneuerung.
Die „süßen Verwandten“ heißen beispielsweise Chlorella oder Spirulina und sind hierzulande mittlerweile etabliert. Sie leben in Binnengewässern oder in speziellen Wassertanks, wo sie gezüchtet werden. Die mitunter winzigen Verwandten eigenen sich als Grundstoff für eine „Maske in Grün“.Für viele gleichermaßen Kosmetik-Hit und Wellnessfaktor. „Die entschlackenden Erzeugnisse auf Basis der sonnenbetankten Süßwasseralge Chlorella garantiert gutes Aussehen für jeden femininen Hauttyp und ist auch für die sensible Männerhaut geeignet“, jubelt die Werbung. Bei dieser Aufgabe helfen Chlorophyll, Mineralstoffe, Proteine, Fette, B-Vitamine, die Vitamine E, C und K sowie Beta Carotine und Aloe, lassen die Hersteller wissen.
Schönheit funktioniert aber auch von innen, Clorella und Spirulina beweisen es tagtäglich. Bei regelmäßigem Verzehr ergibt sich eine Reihe von gesundheitlichen Plus-Effekten. Als Presslinge, Pulver oder Kapseln werden SpirulinaundChlorella, aber auch AFA Algen, zur Nahrungsergänzung angeboten. Sie eignen sich prima zur Nährstoffversorgung mit Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen. Verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe unterstützen den Körper bei der Entgiftung von Schadstoffen und Stoffwechselprodukten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Spirulina platensis sogar als „Health-improving-Agent“ ein und empfiehlt es als Nahrungsergänzungsmittel.
Einen gut strukturierten Einblick in die vielfältige Welt der Algen gibt’s auf dieser Website:
"Algenblut“ macht Kicker leistungsfähiger
Chlorella bindet Gifte und senkt den Cholesterinspiegel
Quellen: u. a. schrotundkorn.de; algen.biz; Netcoo Magazin
Bild: © Boris Ryzhkov - Fotolia.com
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