- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Donnerstag, 19. Mai 2016 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Die Zuckerkrankheit ist längst keine „Seniorensache“ mehr. Doch jeder kann etwas dagegen tun, jederzeit und allerorts, und am besten früh genug.
Zuckerkrankheit – das hört sich zunächst mal recht harmlos an. Doch hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich Diabetes, eine der heimtückischsten Krankheiten überhaupt. Vor allem, wenn es kleine Kinder trifft. Diese Form von „Zucker“ entwickelt sich schnell und kann bei Nichterkennen sogar tödlich enden. Generell gilt: Sind die Blutzuckerwerte über längere Zeit erhöht, entstehen Schäden an Herz, Blutgefäßen, Nieren, Augen und Nerven.
Doch heute ist ein erkannter und behandelter Diabetes kein Grund zu überhöhter Sorge mehr. Betroffene Kinder können ein fast normales Leben führen. Aber zunächst reagieren die meisten Eltern bestürzt und geschockt, wenn sie hören, dass ihr Kind Diabetes hat. Bei dieser Stoffwechselerkrankung produziert die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genügend von dem körpereigenen Hormon Insulin.
Erstes Anzeichen: Das Kind hat dauernd Durst, es muss häufig auf die Toilette, ist schlapp oder verliert Körpergewicht. Ob das Kind tatsächlich Diabetes Typ 1 hat (Diabetes 2 ist der sogenannte Alterszucker) kann der Arzt durch einen Blutzuckertest feststellen. Das ist im Handumdrehen erledigt. Dazu piekst er mit einer Nadel in die Fingerkuppe oder das Ohrläppchen. Dann tupft er einen Tropfen Blut auf ein Stäbchen und gibt es in ein elektronisches Messgerät. Sekunden später steht das Ergebnis fest. Es gibt verschiedene Grenzwerte, die der Zuckergehalt im Blut nicht überschreiten sollte.
Die Zeit, in der vorwiegend Senioren über „Zucker“ klagten ist längst vorbei
„Typ-1-Diabetes kann bereits bei Dreijährigen auftreten, ist aber auch noch mit 80 Jahren als Neuerkrankung möglich“, wird Professor Tobias Lohmann, Chefarzt der Medizinischen Klinik am Städtischen Klinikum Dresden-Neustadt, auf mopo24.de zitiert. Die Zeit, in der vorwiegend Senioren über „Zucker“ klagten, ist jedenfalls vorbei. Heute leiden immer mehr Jugendliche und sogar Kinder daran. Zu den Hauptursachen zählt eine falsche Ernährung. Daher ist eine Schulung rund um das Thema Essen absolut notwendig, denn die Insulinmenge, die zugeführt werden muss, hängt auch davon ab, wie man sich täglich ernährt.
So erkennen Sie, ob Ihr Kind Jugenddiabetes hat
Diabetes-Kids Expertenforum: Eine Diabetes-Erklärung nicht nur für Kinder
Max und seine zuckersüße Reise. Ein Animationsfilm zur Aufklärung über Diabetes:
Quellen: u. a. mopo24.de; diabetes-kinder.de; diabetes-kids.de
Bild: © Andrey Popov - fotolia.com
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