- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Dienstag, 16. August 2016 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Schlanker, gesünder, aufrechter – zwei Firmen entwickeln höchst spezielle „Gesundheitsbekleidung“.
Fitter, gesünder, aufrechter dank smarter Unterwäsche.In Japan haben zwei Firmen Funktionsunterwäsche entwickelt, die dabei helfen soll, diese Ziele zu verwirklichen. Integriert darin ist unter anderem ein Herzfrequenzmesser. Aber nicht nur das Zentralorgan des Menschen steht im Fokus, auch dem Magen gilt ein besonderes Augenmerk: Die Wäsche, die aus leitfähigen metallischen Materialien besteht, misst nämlich ebenfalls den Kalorienverbrauch. Und damit das alles schön aufrecht passiert, begutachtet das System zusätzlich die Haltung des Benutzers (womit ausdrücklich die Körperhaltung gemeint ist), etwa, ob dieser einen Katzenbuckel macht.
Änderungswillige erhalten Ratschläge und Tipps
Das Ganze läuft über eine App, die man derzeit entwickle, und mit der sich die gesammelten Daten künftig drahtlos auf das Smartphone übertragen und in der Cloud speichern lasse, so eine Sprecherin des japanischen Unterwäscheherstellers Gunze in Tokio.
Die gesammelte Körperdaten könne der Nutzer anhand von Grafikenvergleichen. Wer es nicht beim Messen und Registrieren lassen will, kann anschließend selber aktiv werden und an einer Optimierung arbeiten. So sollen die Änderungswilligen künftig zum Beispiel Ratschläge für eine bessere Positur oder andere Tipps erhalten, etwa zur Ernährung
Spötter sticheln, ob die hoch gelobte Wäsche „gewitterfest“ sei
Das Tochterunternehmen Gunze Sports hatte die hochfunktionale Wäsche zusammen mit dem Hersteller NEC entwickelt. Dieser stellte das Know-how für die elektronischen Komponenten bereit. Die neuartige Unterwäsche eigne sich für den täglichen Gebrauch, betont das Unternehmen. Anders als bei Kompressionswäsche sei das Material dünn und leicht und daher lange tragbar. Die Geräte zur Datenübertragung ließen sich abnehmen. So sei die Wäsche waschmaschinentauglich.
Bei allem Jubel: Ganz unumstritten ist das alles nicht. Abgesehen vom Reizbegriff „Gläserner Mensch“ sticheln Spötter, ob denn die hoch gelobte Wäsche auch „gewitterfest“ sei. Andere merken an, bei einem Blitzeinschlag hätten die FunktionsunterwäscheträgerInnen keine Chance mehr, den Hersteller auf Fehlfunktionen zu verklagen
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Quellen: u. a. futurezone.at; diepresse.com; aerztezeitung.de
Bild: © HTTPS://www.theundress.com/ - youtube.com
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