- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Donnerstag, 21. Januar 2016 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Menschen mit Herzproblemen spüren diese bei Kühlschranktemperaturen eher als bei angenehmer Witterung. Betroffene sollten sich vorsehen – und auch vorsorgen.
Kälte, das bedeutet mehr Arbeit fürs das Herz. Der Grund: Wer sich bei frostigen Temperaturen ins Freie wagt, dessen Blutgefäße ziehen sich zusammen. Das Ergebnis: Nase, Finger und Füße werden kalt, dafür bleibt der Körperstamm, der die lebenswichtigen Organe umgibt, warm. Werden Gefäße, wie zum Beispiel in der Haut, eng gestellt, muss das Herz das Blut gegen einen erhöhten Widerstand ins Gefäßsystem pumpen
Atemnot beim Schneeschippen kann ein Warnsignal sein
Ist das Herz, etwa durch einen Herzinfarkt, bereits angeschlagen, dann sollte man sich bei Kälte nicht überfordern. Klassisches Beispiel: Jemand schaufelt Schneemassen vom Auto, befreit den Gehweg von der weißen Last oder stapft mit dem Hund durch tiefen Schnee. „Bekommen Sie in so einem Fall plötzlich schwer Luft, brennt es im Brustkorb oder verspüren Sie dort ein Druckgefühl, dann ist dies ein Alarmsignal“, warnt der Professor. Hören Sie bei solchen Symptomen augenblicklich mit der anstrengenden Aktivität auf. Halten die Beschwerden an oder verschlimmern sich gar, dann rufen Sie den Notarzt: 112. Auch wenn die Beschwerden wieder verschwinden, sollten Sie zum Arzt gehen“.
Risiko durch richtige Ernährung und moderate Sportarten reduzieren
Viele Bluthochdruck-Patienten können ihr Risiko senken, in dem sie auf kalorienreiche Kost verzichten, zudem mehr Obst und Gemüse verzehren und Salznur sparsam verwenden. Oft reicht das jedoch nicht aus. Hier hilft zusätzlich die regelmäßige Einnahme von Blutdruck regulierenden diätetischen Lebensmitteln, die als Kombination neben Arginin auch Folsäure, Vitamin B6 und B12 enthalten. Sie weiten die Blutgefäße und normalisieren den Blutdruck.
Bewegung ist für Bluthochdruckpatienten auch im Winter wichtig. Dabei hohe Belastung vermeiden und moderate Sportarten wählen. Die „Deutsche Herzstiftung“ rät zu ausgedehnten Winterspaziergängen, kurzen Walking-Einheiten, kleineren Jogging-Runden. Dabei langsam beginnen, damit sich der Körper auf die Kälte einstellen kann. Ist es draußen zu kalt – lieber in die Sporthalle gehen oder den Hometrainer benutzen.
Online-Test: Herzinfarkt-Risikotest
Quellen: u. a. herzstiftung.de; portal-naturheilkunde.de
Bild: © Hero - fotolia.com
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