- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Freitag, 19. Dezember 2014 08:00
- 14 .2
- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Eine Orientierungshilfe im kunterbunten Bauchladen der privat zu zahlenden Gesundheitsleistungen. Schont das Konto und verhindert überflüssige Behandlungen.
Von Akupunktur bis Stoßwellentherapie und Ultraschall – viele Patienten tappen im Dunkeln, wenn es um den Sinn der vom Arzt angebotenen Selbstzahl-Leistung geht. „Ist die Prüfung des Augen-Innendrucks wirklich wichtig?“ … „Macht bei Migräne eine Biofeedback-Therapie Sinn?" Diese oder ähnliche Fragen stellen sich manchem gesetzlich Versicherten im Behandlungszimmer des Arztes.
Was bringen die individuellen Gesundheitsleistungen, umgangssprachlich auch IGeL-Leistungen genannt. Gemeint sind Untersuchungen und Diagnosen, deren Kosten die gesetzlichen Krankenkassen nicht übernehmen. Über Nutzen und Notwendigkeit dieser Leistungen müssen sich Patienten in vielen Fällen selbst ein Bild machen. Nach Ansicht des Spitzenverbandes Bund der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind die meisten damit überfordert. Für mehr Transparenz und Klarheit soll der sogenannte IGeL-Monitor sorgen.
Das erklärte Ziel dieses vom Medizinischen Dienst (MDS) des GKV-Spitzenverbandes entwickelten Bewertungssystems: Eine Einschätzung über Nutzen und Schaden von IGeL-Leistungen zu erleichtern und Patienten bei der Entscheidung über ihre Notwendigkeit unter die Arme zu greifen. Versicherte könnten erst dann eine eigenständige Entscheidung treffen, wenn sie Nutzen und möglichen Schaden einer Untersuchungsmethode oder einer Behandlung kennen. Der IGeL-Monitor ist demnach eine Entscheidungshilfe für Patienten im Umgang mit Individuellen Gesundheitsleistungen, die wissenschaftlich abgesichert, verständlich und transparent ist.
Vorsicht vor teueren Tricks und vollmundigen Versprechungen!
Mit welchen Kniffen dabei die IGeL zuweilen an die Patienten gebracht werden sollen, können Sie lesen, wenn Sie auf die entsprechenden Buttons klicken.
Hier geht’s direkt zum Monitor: HTTPS://www.igel-monitor.de/
Dient der PSA-Test mehr dem Arzt als dem Patienten?
Quelle: gkv-spitzenverband.de; aerzteblatt.de;
Bild: © Coloures-pic - Fotolia
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