- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Donnerstag, 04. Juni 2015 08:00
- 15 .2
- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Beim Staubsaugen wird ein Teil des Staubes über das Gebläse wieder an die Raumluft abgegeben. Gesund ist das nicht. Doch es gibt Lösungen.
Wenn das nicht kontraproduktiv ist: Da betätigt man sich in der Wohnung als „Staub-Sheriff“, und dann kommt ein Teil des Staubes wieder zurück, quasi durch die Hintertür! Besser gesagt, das vermeintlich Entsorgte wird über das Gebläse wieder an die Raumluft abgegeben. Die Folge: Nach einiger Zeit ist die Staubbelastung merklich erhöht. Luftschadstoffe, Milbenallergene, Tierhaare und gefährlicher Hausstaub tummeln sich dann oft konzentriert in unserer direkten Umgebung.
Bis zu fünfzig Mal mehr Schadstoffe als eine viel befahrene Straßenkreuzung in der Großstadt!
Der Hausstaub setzt sich zum Großteil aus natürlichen und künstlichen Fasern zusammen, hinzu kommen Haare, Hautschuppen von Menschen und Haustieren, Pilzsporen, Bakterien und Viren, sowie Pflanzenteilchen und Hausstaubmilben. Richtig dicke Luft also! EineStudie des Bundesgesundheitsamtes ergab sogar: Die Luft in den meisten Wohnungen ist oft bis zu fünfzig Mal höher mit Schadstoffen belastet als eine viel befahrene Straßenkreuzung in der Großstadt!
Das Problemlage
Herkömmliche Staubsauger-Geräte wirbeln eine nicht zu unterschätzende Menge an Feinstaub auf, der über die Luft in die Atemwege gelangt. Diese Belastung kann Allergien auslösen oder bestehende Beschwerden verschlechtern.
Der Lösungsansatz
- Während des Staubsaugens Fenster öffnen!
- Spezielle Staubsauger verwenden. Benützen Sie zumindest Staubsauger mit Mikrofilter!
- Bei glatten Oberflächen wie Parkett- oder Linoleumböden ist Staubsaugen überflüssig; hier gilt: einfach nebelfeucht aufwischen!
- Bei Neu- oder Umbauten eine Zentralstaubsauganlage einplanen. Sie entsorgt die belastete Luft durch ein Rohrsystem in einen zentralen Staubfilter im Keller.
- Nehmen Sie Ihren aktuellen Staubsauger unter die Lupe. Bei herkömmlichen Geräten ist Vorsicht geboten: Manche Modelle sind regelrechte Staubschleudern!
Quellen: raumluft.org; öko-planet.de
Bild: © chip.tv
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