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Mehr als jede zweite konventionelle Zahnwurzelbehandlung bringt erhebliche Probleme. Doch es gibt eine saubere Alternative. Auch wenn viele Zahnärzte nicht gerne darüber sprechen.

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Einer sogenannten Wurzelbehandlung beim Zahnarzt geht meist eine Entzündung voraus, die bereits bis tief in die Zahnwurzel vorgedrungen ist. Um eine Ausbreitung auf den Kiefer zu verhindern, wird eine Wurzelbehandlung vorgenommen. Für die meisten Zahnärzte die einzig richtige therapeutische Maßnahme. Doch dabei kommt es häufig zu einer Reihe von Problemen. So bringt die dringend notwendige “Desinfektion” selten eine hundertprozentige Sterilität. Grund: Die Instrumente für den Einsatz der Desinfektionsmittel sind einfach nicht fein genug, um auch die mikroskopisch kleinen Tubuli (röhrchenförmige Strukturen im Zahnschmelz) zu erreichen und zu desinfizieren. Dabei ist gerade das dringend notwendig, ansonsten können hier, an diesem geradezu idealen Tummelplatz für Bakterien, Pilze und Hefen, eine Reihe von Krankheiten entstehen. Der Ausstoß von bakteriellen Giften, durch Infektionen im Wurzelkanal, bzw. in dem Gewebe, das die Wurzel umgibt, sind Hauptauslöser für spätere Komplikationen. Folglich verlaufen weniger als 50 Prozent der Wurzelbehandlungen erfolgreich, so der Göttinger Professor Hülsmann, der davon überzeugt ist, dass fast immer in den Tubuli verbliebene Bakterien für das Scheitern der Therapie verantwortlich sind.

Gifte produzierende Bakterien in den extrem dünnen Wurzelverzweigungen bleiben dem „Röntgen-Auge“ verborgen

Zu der Tatsache, dass die Gifte produzierenden Bakterien im Wurzelkanal „wohnen“, kommt ein „technischer Blindfleck“: Die meisten Zahnärzte erzählen ihren Patienten, dass Zähne pro Wurzel nur einen einzigen Kanal haben. Fakt ist allerdings, dass zahlreiche Nebenkanäle existieren, die vom Zahnmark (Zahnpulpa) zur Oberschicht des Zahns verlaufen. Zudem wurde unlängst entdeckt, dass die Bakterien sich nicht notwendigerweise nur in den Wurzelkanälen aufhalten müssen. Ein Test der Wurzelhaut eines behandelten Zahns (die Verbindungsstelle zwischen Zahn und Knochen) zeigte sogar noch höhere Konzentrationen an Bakterien. Dieser Bereich von Zahn und Knochen ist unmöglich zu desinfizieren, die Krankheitserreger können ihr Werk fortsetzen. Auch deshalb, weil Röntgenaufnahmen nach erfolgter Verfüllung trügerisch sind. Sie gewähren lediglich Einsicht in den Hauptkanal.

Ganz anders bei der Cupral-Depotphorese. Das Verfahren nach Prof. Knappwost (Uni Hamburg) ist eine Alternative zur konventionellen Wurzelbehandlung. Bei diesem Verfahren wird mit Hilfe eines schwachen elektrischen Stromes, den der Patient kaum wahrnimmt, ein Medikament ins Wurzelkanalsystem des Zahnes eingebracht, das die Weichgewebsreste zersetzt Auf diese Weise werden die Toxine unschädlich gemacht und vorhandene Bakterien getötet.

Bei der Depotphorese sind schmerzende und geschwollene Wangen sowie der Einsatz von Antibiotika bei laufender Wurzelbehandlung praktisch auszuschließen

Das Prinzip beruht auf der 400fach höheren keimtötenden Wirkung von Kupfer-Kalziumhydroxid (Cupral) gegenüber herkömmlichen Medikamenten, welche im Wurzelkanal zur Anwendung gelangen. Hierbei ergibt sich eine Keimfreiheit des gesamten Wurzelkanalsystems. Die Grundlage des Verfahrens ist das Cupral. Das elektrische Feld dient nur dem Transport des Medikaments, hat selber keine Wirkung. Erfreulicher Zusatzeffekt:Die Cupral-Depotphorese führt auch zur Anregung der Knochenbildung im wurzelnahen Bereich, was letztendlich den Langzeiterfolg der Behandlung garantiert.

Die Methode ist sehr effektiv und belastet den Körper nicht. Schmerzende und geschwollene Wangen sowie der Einsatz von Antibiotika bei laufender Wurzelbehandlung sind praktisch auszuschließen. Die Erfolgszahlen in der Praxis liegen nach einer Untersuchung der “Forschungsgruppe Zahnmedizin im Institut für Physikalische Chemie an der Universität Hamburg" bei 90 Prozent. Frank Jester, Arzt und Zahnarzt in Hamburg, der in seiner Praxis mit der Cupral-Depotphorese arbeitet: „Ich schätze die Depotphorese als ein Verfahren zur Wurzelbehandlung, bei dem die Reste des abgestorbenen Zahnnervs samt Bakterien zersetzt und nach außerhalb des Zahnes transportiert werden. Diese Behandlungsmethode geht die Defizite der herkömmlichen Wurzelbehandlung an, bei welcher nicht alle Weichgewebsreste entfernt werden können. Von diesen abgestorbenen Resten ernähren sich dann Bakterien. Dadurch entstehen giftige Zerfallsprodukte, welche dann Entzündungsherde bilden. Solche Herde belasten den ganzen Organismus und können, etwa durch eine Blutvergiftung oder durch das Forcieren eines Herzinfarktes, sogar zum Tode führen.“

Quellen: u. a. yamedo.de; zm-online.de; totezaehne.de, tarzahn.de; zahnwissen.de
Foto:      HTTPS://pixabay.com (lizensfrei)

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3 Kommentare | Add yours
  • Gast (Sabine)

    Hallo Hans,

    gib doch bei Google einfach mal "depotphorese“ und Deinen Wohnort ein, dann müsstest Du eigentlich was finden.

    Liebe Grüße Sabine

    vor 5 Jahren
  • Mir wäre geholfen, wenn ich wüßte, welcher Zahnarzt in meinem Bundesland mit dieser Methode arbeitet. Ich wohne im Saarland und für alle anderen in D wäre dies auch sehr hilfreich - mit dem Hinweis natürlich, ob die Gestzl.KK diese Methode zahlt.

    vor 5 Jahren
  • Gast (Alexander Leicht)

    Hallo an Alle,
    ich hatte gerade an zwei Zähnen eine Wurzelbehandlung und anschließend deren Überkronung durchführen lassen. Diese beiden Zähne waren extrem entzündet durch unzugängliche und unter dem Zahnfleisch liegende kariöse Bereiche.
    Nun habe ich doch Bedenken, dass bei mir die herkömmliche Methode angewendet wurde und ich nun einer ständigen und mir unbewussten "Vergiftung" ausgesetzt bin.
    Kann man hier auch entsprechend nachbehandeln ??

    Liebe Grüße

    Alexander

    vor 5 Jahren

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