- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Freitag, 29. Mai 2015 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Probleme mit fettiger Haut sind nicht nur ein Problem der „Generation Clerasil“. Auch Erwachsene leiden unter dem nervigen Talgdrüsen-Tsunami, wenngleich anders.
Eine makellose Haut, möglichst ohne Pickel und Mitesser? Gerade für viele Jugendliche ist das leider nur Wunschdenken. Etwa 80 Prozent aller Jugendlichen leiden in der Pubertät unter Akne. Aber auch viele Erwachsene haben – entweder dauerhaft oder schubweise – mit entzündlichen Pickeln und Pusteln zu kämpfen.
Aber was tun gegen den uncoolen Talgdrüsen-Tsunami? Die Berliner Fachärztin für Dermatologie, Dr. Yael Adler, kennt sich aus mit Therapien bei Akne und der richtigen Pflege für jeden Hautttyp. In der TV-Sendung „Poren, Pickel, Pusteln“ (zipp rbb) informiert sie über die verschiedenen Krankheitsbilder und gibt Ratschläge, mit welchen Therapien die Pickel-Pest in den Griff zu bekommen ist.
Cremes – meist stark beworben in aufwendigen lifestyleähnlichen Werbekampagnen – suggerieren schnelle Hilfe. Dies schon seit Jahrzehnten, ohne wirklich Grundlegendes verändern zu können. Im Gegenteil: Meist schwellen dann die Poren immer mehr zu, die Bakterien vermehren sich und "die ganze Balance gerät aus dem Gleichgewicht", so die Berliner Dermatologin und weist auf mögliche Nebenwirkungen hin. Außerdem: Wer zuviel "schmiert, kann in einen Teufelskreis geraten. Davon sind besonders oft „viel-pflegende“ Frauen betroffen (Stichwort „Stewardessenkrankheit“).
Milch und Zucker verstärken die Akne, auch Stress kann das Pickel-Wachstum forcieren
Weit besser beraten sei, wer die Haut durch Austrocknen der betroffenen Stellen zum Abheilen bringn. Auch Peelings, gründliche Reinigung und möglichst wenig „künstliche Ernährung“ könne die teils vererbungsbedingte Akne in ihren Auswirkungen reduzieren. Hingegen verstärkten Milch und Zucker die Akne, auch Stress könne das Wachstum der Pickel forcieren.
Im Gegensatz zur Akne vulgaris in jungen Jahren zeigt sich die Erwachsenen-Akne (Rosazea) in anderen Krankheitsbildern, auch hat sie andere Ursachen. Oft liegt es am Hormonhaushalt, weiß die Autorin des Buches „Hautkrankheiten: Symtome, Therapie, Beratung“.
Allein gemeinsam rät Dr. Adler zu Sport, Ernährung mit Obst und Gemüse. Und: Finger weg von Alkohol, Kaffee und Zigaretten! Sie sind zwar nicht die Ursache, verstärken aber das Pickel-Problem.
Die 6 größten Akne-Irrtümer
Anti-Akne-Test: Thymian schlägt Salben vom Apotheker
Mit Kokos und Aloe gegen den Talgdrüsen-Tsunami
Quellen: zipp (Radio Berlin-Brandenburg rbb); aknewelt.de; portavitalia.com
Bild: © vladimirfloyd - fotolia.com
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