- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Mittwoch, 11. Februar 2015 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Schnupfen, juckende Augen, sogar Asthma: Hausstaubmilben machen vielen das Leben schwer. Doch die unsichtbaren Mitbewohner lassen sich erfolgreich bekämpfen.
Oft tarnt sie sich als fiese Erkältung, als Schnupfen, der einfach nicht verschwinden will. Doch wer sich als „Erkältungsopfer" ins Bett legt, macht die Symptome nur noch schlimmer. Denn die scheinbare Erkältung ist in Wirklichkeit eine Allergie gegen kleinste Lebewesen, die im Staub hausen: Hausstaubmilben. Besser ausgedrückt gegen bestimmte Eiweiße in den Hinterlassenschaften der unbemerkten Mitbewohner. Weitere Indizien neben dem Schnupfen, der nicht verschwinden will und in Innenräumen stärker wird, sind tränende Augen, womöglich sogar Asthma. Eine Tortur für die Betroffenen, und das sind nicht wenige. Zehn Prozent der Menschen hierzulande leiden an einer Hausstaubmilbenallergie, schätzt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB).
Komplett lassen sich die Hausstaubmilben nie verbannen, denn wir füttern sie täglich
Wer Klarheit haben will, lässt beim Allergologen einen Test machen. Dann wird das Blut auf Abwehrstoffe gescannt, die der Körper womöglich gegen Milbeneiweiße bildet. Diese Abwehrstoffe sind verantwortlich für die Überreaktion auf harmlosen Dreck. Lautet die Diagnose tatsächlich „Allergie“, heißt es, möglichste vielen der kleinen Biester den K.O. zu versetzen. „Komplett lassen sich die Hausstaubmilben leider nie verbannen“, wird Anja Schwalfenberg, die beim DAAB Betroffene berät, in der „Apotheken-Umschau“ zitiert. Denn ob wir wollen oder nicht, wir füttern sie täglich. Sie ernähren sich von Hautpartikeln und Haaren, die jeder Mensch verliert und die zu winzigen Teilchen zerfallen.
Hauptziel: Machen wir es den Feinden in unserer Wohnung möglichst ungemütlich!
Doch hilflos ausgeliefert sind wir den ungebetenen Haustieren nicht. Wir können ihren Lebensraum ungemütlicher machen, ihre Zahl deutlich reduzieren. Nicht gerade einfach aber im Endeffekt lohnenswert. Die Baustellen reichen von A wie Arbeitsplatz über B wie Bettbezüge über Bücherregale, Haustiere, Matratzen bis hin zu Staubsauber, Raumklima und Vorhänge.
Auch Österreich verschont die Invasion der unsichtbaren Krabbeltiere nicht, dort ist aktuell jeder Vierte betroffen. Im Video der Interessengemeinschaft Allergenvermeidung erklären Experten die ursächlichen Hintergründe. Sie geben handfeste Ratschläge, wie man den ungebetenen Haustieren ihren Lebensraum möglichst ungemütlich machen kann und welche Schritte notwendig sind, um eine Hausstaub-Allergie zweifelsfrei zu erkennen.
Quellen: allergenvermeidung.org; apotheken-umschau.de;
Bild: © TwilightArtPictures - fotolia.com
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