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Lassen sich durch Saugen und Kauen von Pflanzenöl Mund, Zahnfleisch und Zähne auf natürliche Weise reinigen und entgiften? Fakten zum Ölschlürf-Ritual vor dem Frühstück.

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Man nehme einen Esslöffel hochwertiges Öl, bewege es im Mund hin und her, ziehe es durch die Zähne und spucke es nach zirka zwanzig Minuten wieder aus. So oder so ähnlich beschreiben verschiedene Autoren die Methode des Ölziehens. Manche raten dabei zu Sonnenblumen- oder Olivenöl, andere setzen auf Sesamöl. Allen Empfehlungen gemeinsam ist, dass sich nur kalt gepresste, schadstofffreie Bio-Öle zur Reinigung eignen. Da sich in der milchigen Öl-Speichel-Mischung diverse Giftstoffe und Krankheitskeime aus der Mundhöhle sammeln, sollte man das Öl nicht schlucken. Anschließend ist gründliches Spülen mit Wasser sowie grund Zähneputzen angesagt. Am effektivsten ist die entgiftende Wirkung, wenn man das Ölziehen morgens auf nüchternen Magen durchführt.

Die Pluspunkte dieser natürlichen Alternative zur Mund- und Zahnhygiene mit chemischen Mitteln: einfach anzuwenden, nicht teuer und zudem umweltfreundlich.

Die Idee, den Mundraum mit Pflanzenölen zu spülen, stammt aus der ukrainischen und weißrussischen Volksmedizin, aber auch in der ayurvedischen Medizin ist die Methode bekannt. Das Ölziehen wird in Russland und Indien schon seit Jahrhunderten als tägliches Gesundheitsritual praktiziert, während es erst vor einigen Jahren zu uns nach Deutschland gelangte. Die Idee dahinter: Ein schlechter Zustand des Mundraums kann den gesamten Körper belasten. Das Öl soll krankmachende Erreger im wahrsten Sinne des Wortes an der Wurzel packen: Es gelangt sogar in schwer erreichbare Taschen unter dem Zahnfleischrand, bindet dort schädliche Bakterien, „zieht“ sie aus dem Mundraum und könne so Krankheiten vorbeugen, lindern oder sogar heilen.

Die Öltherapie soll daher nicht nur bei Mund- und Zahnfleischentzündungen helfen, sondern sich auch bei chronischen Beschwerden wie Asthma und Migräne positiv auswirken.

Ob Ölziehen tatsächlich zur Vorbeugung oder gar zur Heilung von Krankheiten nützt, ist von der westlichen Wissenschaft noch nicht im großen Rahmen untersucht worden. Vielleicht ein zu heißes Eisen? Würde sich das tatsächlich „wissenschaftlich“ bestätigen, was die Volksmedizin seit Jahrhunderten weiß, würde das für manchen Medikamentenhersteller einen fetten finanziellen Verlust bedeuten.
Immerhin konnten Studien zumindest eine antibakterielle Wirkung nachweisen. So fanden Forscher eines zahnmedizinischen Instituts in Indien heraus, dass sich die Keimbelastung mit Streptococcus mutans, einem Zahnkaries-Bakterium, nach dem Spülen mit Sesamöl verringert.

Und das hat positive Folgen: Wer sich vor Parodontose schützt, ist weniger krank. Das ergaben auch Forschungen der Columbia University von New York. Denn die Bakterien, die Zahnbettinfektionen hervorrufen, steigern das Risiko für Arterienverkalkung und Herzinfarkt. Eine Ölzieh-Kur bedeutet demnach also auch, dem Herz Bakterien-Attacken aus dem Mundraum zu ersparen.

Abgesehen von Details: Unser Immunsystem lässt sich durch das Ölziehen auf jeden Fall stärken – allein deshalb schon, weil durch (regelmäßiges) Ölziehen zahlreiche Bakterien und Giftstoffe ausgespült werden. So kann sich unser Immunsystem um andere Eindringlinge kümmern, die uns auf anderen Wegen an die Gesundheit wollen. Ein starkes Immunsystem wiederum kann bekanntlich auch vor ernsten Erkrankungen schützen.

Quellen: Zentrum-der-gesundheit.de; Heilfastenkur.de

Bild:© eyetronic - Fotolia.com

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  • Wir empfehlen für diese Reinigung das ätherische Öl Pfefferminz oder aber eine Öl-Mischung aus Wildorange, Nelke, Zimt, Rosmarin und Eukalyptus. Aber nur therapeutisch reine Öle dürfen hier zum Einsatz kommen.

    vor 6 Jahren

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