- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Mittwoch, 10. August 2016 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Killerzellen sehen nicht besonders hübsch aus, aber sie räumen ganz schön auf im Körper. Es sei denn, sie leiden unter einem Unterforderungsproblem.
Wir tun es den ganzen Tag über, im Auto, auf dem Bürostuhl, vorm Computer, auf dem Sofa. Aber stures Sitzen ist fast genauso schlimm wie Übergewicht oder Rauchen, denn es bringt ein deutlich erhöhtes Risiko für Diabetes, Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit sich. Dagegen hilft am besten Bewegung, denn die fördert unter anderem die „Wehrfähigkeit“ des Immunsystems. Doch die Frage „welche Dosis?“ schwebt immer noch im Raum. Bisher lautete die allgemeine Empfehlung „150 Minuten, verteilt auf eine Woche“.
Niemand muss zum Supersportler zu werden oder täglich ins Fitness-Studio
Allerdings – reicht das wirklich? Damit befassten sich Forscher der University of Cambridge. Sie nahmen einen enormen Datenberg unter die Lupe: 16 Studien mit über einer Million Männer und Frauen. Die Auswertung zeigte: Diejenigen, die sich weniger als fünf Minuten am Tag bewegten, hatten ein um 28 bis 59 Prozent höheres Risiko für einen vorzeitigen Tod, verglichen mit der sportlichsten Gruppe. Die Forscher weisen darauf hin, dass es wichtig ist, sich ausreichend zu bewegen, um so das Risiko für einen vorzeitigen Tod durch viel Sitzen zu verringern oder gegen Null zu drosseln.
Allerdings, und auch darauf weisen sie hin, sei es nicht nötig, zum Supersportler zu werden oder jeden Tag in einem Fitness-Studio aktiv zu sein. Auch die allenthalben in Rede stehenden 150 Minuten pro Woche seien falsch – weil sie sie zu niedrig gewählt sind. Wichtig wäre es, dass man sich eine Stunde pro Tag, maximal 75 Minuten, moderat bewege.
Kommt der Organismus richtig in die Gänge, wachsen Zahl und Qualität der Killerzellen
„Schon eine halbe Stund tägliches Ausdauertraining schützt vor Krankheiten. Egal ob wir den Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen nutzen oder extra eine kleine Laufrunde drehen – kommt der Organismus einmal richtig in die Gänge, oder die Belastung eine Zeit andauert, wächst die Zahl und die Qualität der Killerzellen. In Studien zeigte sich nämlich, dass die Abwehrzellen von Trainierten schädliche Eindringlinge effektiver binden und vernichten können“. Aber: Überfordern sollten wir uns nicht, denn dann schwächt uns die Bewegung“, berichtet der ReformhausKurier.
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Quellen: u. a. ReformhausKurier; Portavitalia.com
Bild: © johnnypicture - fotolia.com
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