- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Samstag, 30. August 2014 08:00
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- Veröffentlicht von Redaktion Porta Vitalia
Die STIKO hat neue Empfehlungen herausgegeben. Wer oder was verbirgt sich eigentlich hinter dieser Abkürzung?
HPV-Impfung für Neunjährige!“ meldete die Ärztezeitung – eine Schlagzeile mit einem Ausrufungszeichen, das vermutlich nicht so ganz zufällig gesetzt wurde. Denn ab sofort sollen, so empfiehlt es die Ständige Impfkommission (STIKO), alle Mädchen schon im Alter von 9 bis 14 Jahren die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) erhalten, und nicht wie bisher mit 12 bis 17 Jahren. Begründung: Der hauptsächliche Übertragungsweg für HPV-Infektionen am Gebärmutterhals sind Sexualkontakte. Die Impfung sei daher am wirksamsten, wenn sie vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolge.
Doch die Impfung gegen Papillomviren des Papillomvirusimpfstoffs wird kontrovers diskutiert, unter anderem wegen schwerer Nebenwirkungen. Kritiker führen auch an, dass sich die HPV-Impfung nur gegen 2 von 13 bekannten krebsverursachenden Viren richtet.
Zudem befürchten sie, dass die Impfung Frauen in einer falschen Sicherheit wiegen könnte. Ein weiteres Problem sehen sie „in einer noch nicht eindeutigen Datenlage: Die HPV-Impfung ist erst seit wenigen Jahren auf dem Markt, Gebärmutterhalskrebs entsteht jedoch häufig erst Jahrzehnte nach dem Alter, in dem in der Regel geimpft wird. Dementsprechend ist es noch nicht möglich, exakt zu sagen, wie viele Krebsfälle die Impfung tatsächlich vermeiden kann.“ (spiegel.de)
Gravierende Interessenkonflikte von STIKO-Mitgliedern, die Vortragshonorare kassieren und in Pharmaindustrie-finanzierten Beiräten sitzen?
Wer oder was verbirgt sich eigentlich hinter der Abkürzung STIKO? Auf naturheilmagazin.de ist zu lesen: „Mitglieder der Ständigen Impfkommission STIKO werden vom Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam mit den obersten Landesgesundheitsbehörden für drei Jahre berufen. Sie beeinflussen mit ihren Entscheidungen einen milliardenschweren Markt. Sie sollen die gesundheitlichen Interessen der Krankenversicherten vertreten, stehen aber im Mittelpunkt der Lobbyarbeit der Pharmaindustrie. Eine echte Unabhängigkeit sowohl der Mitglieder der STIKO als auch der EMA in London gibt es nicht. Es gibt dagegen gravierende Interessenkonflikte von STIKO-Mitgliedern, die von Impfstoffherstellern Vortragshonorare kassieren und in Beiräten sitzen, die von der Pharmaindustrie finanziert werden. Ganz allgemein wird medizinische Fortbildung und Forschung in erschreckendem Maß von Pharmaherstellern über Sponsoring gesteuert. Abhilfe schaffen kann nur eine industrieunabhängige Forschung.“
Kritiker fordern bereits seit längerem die vollständige finanzielle Unabhängigkeit der STIKO-Mitglieder von Impfherstellern – die gesetzlich jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Lesen Sie hierzu auch: „HPV-Impfung nutzt vor allem dem Hersteller“:
„Die HPV-Impfung – wie sinnvoll ist sie?“
Quellen: u. a. netzwerk-frauengesundheit.com; aerztezeitung.de; naturheilmagazin.de; Monitor-ARD
Bild: © dp@pic - Fotolia.com
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