- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Donnerstag, 25. Juli 2013 01:00
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- Veröffentlicht von Redaktion
Manche Menschen können nur auf die Entfernung scharf sehen, andere hingegen sind kurzsichtig. Bei der Arbeit am Computer haben beide das Nachsehen.
Am Computer-Bildschirm müssen die Augen Schwerstarbeit leisten. Bei den häufigen Blickwechseln zwischen Bildschirm, Tastatur und Manuskript (bis zu 30.000 mal pro Tag) müssen sich die Augen immer wieder an unterschiedliche Helligkeiten und Kontraste anpassen und die jeweiligen Entfernungen „scharf stellen“. Die typischen Folgen sind Augenbeschwerden, wie unscharfes Sehen, Doppelbilder, Blendung, Augenschmerzen, Tränen, Juckreiz, Druckgefühl, Brennen, gerötete Augen und Kopfschmerzen.
Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands rät PC-Arbeitern, ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig zum Sehtest beim Augenarzt zu gehen und sich gegebenenfalls eine spezielle Computer-Brille verschreiben zu lassen. Alternativ bietet sich eine Gleitsichtbrille an, die sämtliche Bereiche abdeckt. Übliche Lesebrillen in Einstärkenausführung sind nur bedingt geeignet, da sie meist nur einen geringen Entfernungsspielraum zulassen, z.B. das Lesen aus 40 bis 50 Zentimetern. Der weiter entfernte PC-Bildschirm ist damit aber häufig nicht mehr scharf zu erkennen. Empfehlenswert sind dagegen Brillen mit speziellen „PC-Gleitsichtgläsern“. Sie weisen nicht nur eine einzige Stärke auf, sondern haben einen variablen Stärkenbereich.
So können die Sehentfernungen zwischen der Schriftvorlage (z. B. 40 cm) und dem Bildschirm (z. B. 80 cm) mühelos scharf gesehen werden. Im Gegensatz zu Standard-Gleitsichtgläsern (die auch die Fernsicht mit einschließen), liefern die „PC-Gleitsichtgläser“ wesentlich breitere Schärfenbereiche, so dass auch am Bildschirm eine deutliche Sicht auf einer großen Fläche erreicht wird und viel weniger Kopfbewegungen nötig sind.
Bild: © Fotolia.com
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