- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Donnerstag, 27. März 2014 07:30
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Finger weg von chemischen Aufputschpillen! Wer sich im Frühling matt fühlt oder unter ständiger Schlappheit leidet, sollte besser der Apotheke der Natur vertrauen.
Verkehrte Welt: Wenn es draußen keimt und blüht, machen viele Menschen schlapp. Verantwortlich für die Frühjahrsmüdigkeit sind wohl Wettereinflüsse sowie hormonelle Umstellungen. Auch das unbeständige Frühlingswetter mit seinen plötzlichen Wärmeeinbrüchen macht dem Kreislauf zu schaffen. Um sich auf die neue Situation einzustellen, braucht der Körper Zeit. Aber keine Sorge: Die Frühjahrsmüdigkeit ist an sich harmlos und verschwindet von selbst wieder. Doch dabei kann man seinen Körper ein wenig unterstützen.
- Beginnen Sie den Morgen mit einer kalt-warmen Wechseldusche. Schlafen Sie genug – bewegen Sie sich viel, gönnen Sie Ihrem Körper reichlich frische Luft.
- Achten Sie auf gesunde, vitaminreiche Ernährung. Als „natürliche Aufbauhelfer“ schon lange gebräuchlich sind Löwenzahn, Kresse und Petersilie. Sie können die Kräuter zum Beispiel in den Salat mischen. Löwenzahn und Kresse sind auch als Frischsäfte erhältlich.
- Auch Brennnesseln geben einen aufmunternden Kick. Oft als „Unkraut“ verkannt, gehören sie zu den besten Blutreinigungsmitteln, die wir unter den Heilpflanzen kennen. Pflücken Sie die obersten Blätterpaare der jungen Pflanzen – diese brennen noch nicht. Brennnesselblätter können als Kräuter Gerichten beigemischt werden, man kann sie aber auch dämpfen und als Gemüse essen.
Neben der unbedenklichen Frühjahrsmüdigkeit gibt es auch ernsthaftere Formen von Müdigkeit und Erschöpfung.
Wenn Sie sich über längere Zeit müde fühlen, sollten Sie überprüfen, ob es dafür eine natürliche Erklärung gibt. Oft sind Stress, Überarbeitung, Schlafmangel, zu wenig Licht sowie Mangel an Vitaminen und Spurenelementen verantwortlich dafür.
- Möglicherweise haben Sie sich noch nicht ganz von einer Grippe oder einer anderen Krankheit erholt? Auch Raumgifte, elektromagnetische Strahlen und Vergiftungen durch Schwermetalle können Auslöser von chronischer Müdigkeit sein.
Chronische Müdigkeit, die nicht von einer Krankheit verursacht wird, kann gut mit komplementärmedizinischen Methoden behandelt werden – etwa mit klassischer Homöopathie oder mit chinesischer Medizin (TCM).
Bei der chronischen Müdigkeit ist die Psyche ein wichtiger Faktor. Eine Psychotherapie – vor allem mit verhaltenstherapeutischem Ansatz – kann hilfreich sein. In diese Richtung zielen auch diverse Lebensstil- und Ordnungstherapien. Auch Massagen können die Symptome abschwächen. Allenfalls kommt auch eine Bioresonanztherapie in Frage.
Dauert die unerklärliche Müdigkeit über eine längere Zeit an, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Chronische Müdigkeit kann nämlich auch ein Anzeichen für eine ernste Krankheit sein.
Quellen: beobachter.ch; Magazin Natur & Heilen
Bild: © Konstantin Yuganov - Fotolia.com
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