- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Dienstag, 13. Mai 2014 07:56
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP regt sich überall Widerstand. Die fünfte Verhandlungsrunde soll vom 19. bis zum 23. Mai in Washington stattfinden.
Freihandelsabkommen, das hört sich zunächst einmal gut an. Doch bei einem kritischen Check der Wortkulissen wird vielen schlecht. Die viel zitierten Chlorhühnchen aus den USA sind dabei noch das allerkleinste Übel. Die wirkliche Gefahr hinter den TTIP-Versprechungen ist diese: über sogenannte Investitionsschutz-Klauseln wird das gesamte deutsche Recht ausgehebelt. Der deutsche Steuerzahler ist unter Umständen mit unermesslichen Schadenersatzforderungen konfrontiert.
Keine Zulassungsverfahren und Anbauverbote für gentechnisch veränderte Pflanzen mehr, und wer nicht mitmacht, wird auf Schadensersatz verklagt
Schluss also mit Verbraucherwünschen nach Transparenz, nach einer ehrlichen Herkunftskennzeichnung und nach der Nährwertampel? Schluss auch mit einer umfassenden Kennzeichnung von Gentechnologie? Für den Agrochemie-Riesen Monsanto bräche dann das Schlaraffenland an: endlich keine umständlichen Zulassungsverfahren und Anbauverbote für gentechnisch veränderte Pflanzen in Europa mehr. Und wer nicht mitmacht, wird auf Schadensersatz verklagt.
Die fünfte TTIP-Verhandlungsrunde soll vom 19. bis zum 23. Mai in Washington stattfinden. EU-Politiker und Regierungen wollen uns beruhigen, natürlich. Unsere vermeintlich hohen Verbraucherstandards würden nicht angetastet. Doch warum bleiben die Verhandlungen dann geheim? Warum hat das Europäische Parlament kein Mitspracherecht, darf am Schluss nur noch abnicken oder ablehnen? Wenn all das nur zum Vorteil der Verbraucher sein soll, warum haben wir dann nichts zu sagen? Nicht wenige sagen: Wir werden getäuscht. Wir sollen über den Tisch gezogen. Und es werden immer mehr, in ganz Europa.
Lesen Sie hierzu auch „Gefährliches Tischlein deck dich“: HTTPS://www.portavitalia.com/ernaehrung/gefaehrliches-tischlein-deck-dich-was-bringt-uns-das-freihandelsabkommen-mit-den-usa-wirklich
Quellen: foodwatch; greenpeace.at
Bild: Bild: © pixs:sell - Fotolia.com
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