- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Freitag, 27. Dezember 2013 12:11
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- Veröffentlicht von Porta Vitalia Redaktion
Schluss mit den üppigen Weihnachtsgelagen. Erst mal tief durchatmen. Aber das ist gar nicht so einfach, wenn Bauch und Magen drücken von all den Köstlichkeiten.
Mehr Süßes, und fetteres Essen, weniger frisches Obst und Gemüse, auch weniger Bewegung – all das fordert Schwerstarbeit von Magen und Darm. Um solchen Nachweihnachtswehen zu entgehen gibt es eine goldene Regel: Schnaps nein, Likör vielleicht, Minztee ja: Wer sich das merkt, kann nach den üppigen Weihnachtstagen schnell sein Völlegefühl lindern.
Schnaps: Nach einem üppigen Essen kann ein Schnaps dazu beitragen, das Völlegefühl zu mindern. Denn Alkohol entspannt die Magenmuskulatur. Trotzdem sind Hochprozenter keine gute Wahl – weil dann die Magenmuskulatur weniger kräftig als sonst pumpt. Deshalb erreicht der Mageninhalt den Darm langsamer. Somit bleibt das Essen im Endeffekt länger im Magen. Je hochprozentiger, desto langsamer wird verdaut, desto länger bleibt das lähmende Völlegefühl.
Kräuterliköre: Sie enthalten zwar auch Alkohol, bieten aber einen entscheidenden Vorteil gegenüber Schnaps – in ihnen stecken ätherische Öle aus pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Ingwer, Anis, Artischocke, Kümmel und Kamille. Die Öle schützten vor Blähungen, Völlegefühl, Bauchkrämpfen und anderen Verdauungsbeschwerden. Damit die Öle wirken können, bedürfen sie eines sogenannten Trägermediums – in diesem Fall Alkohol. Mit Wasser alleine, zum Beispiel als Kräutertee, würde es nicht funktionieren. Eine Ausnahme ist Pfefferminze.
Minztee lindert Bauchdrücken ganz ohne Alkohol oder Kalorien.
Pfefferminztee: In Form von Teeblättern verbinden sich die ätherischen Öle der Minze schnell mit dem (Tee-)Wasser. Ein Pfefferminztee kann so zum gewünschten Erfolg führen und das Völlegefühl ganz ohne Alkohol reduzieren. Denn der Tee stört die Verdauung nicht, außerdem kommt er ungesüßt beinahe ohne Kalorien aus. Darüber hinaus empfiehlt sich ein Verdauungsspaziergang. Der hat außerdem den Vorteil, dass sich ein paar der zuvor angefutterten Kalorien gleich wieder abbauen lassen. Zudem ist es hilfreich, sauer vergoren Lebensmittel in den Speiseplan zu integrieren. Rohes Sauerkraut oder eingelegte Gurken gibt es das ganze Jahr über. Sie versorgen den Darm ebenso mit probiotischen Bakterien wie Joghurt, Kefir oder Buttermilch.
Quellen: Lifeline.de; ngum.de
Bild: © underdogstudios - Fotolia.com
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