- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Donnerstag, 25. Juli 2013 01:00
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- Veröffentlicht von Redaktion
Der Expertenstreit über Gesundheitsgefährdungen durch Schadstoffe aus Kopiergeräten oder Laserdruckern dauert an. Wer kein Risiko eingehen will, sollte einige Regeln berücksichtigen.
Laserdrucker und Kopierer befinden sich seit einiger Zeit unter der kritischen Lupe von Arbeits- und Umweltmedizinern. Kernfrage: Setzen sie Gifte frei oder nicht? Bei einer Pilotstudie im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) hatten die Forscher in 63 untersuchten Büros Schadstoffe gefunden, die beim Betrieb von Laserdruckern frei wurden. Ob sie die Beschwerden der „Tonergeschädigten“ erklären, so verlautet aus dem Institut für Hygiene und Umweltmedizin in Giessensei jedoch noch nicht geklärt, dazu bedürfe es einer größeren Studie mit mindestens 2000 Teilnehmern.
Hier einige Tipps für alle, die sich vorsorglich schützen wollen:
- Stellen Sie nach Möglichkeit die Geräte in einem separaten Raum oder in einem gut durchlüfteten Flur auf.
- Sorgen Sie für die regelmäßige Reinigung und Wartung.
- Drucker im Büro möglichst weit entfernt vom Sitzplatz aufstellen; Lüfter aber nicht in Ihre Richtung.
- Verwenden Sie staubarmes Papier.
- Größere Druckaufträge in eine Zeit legen, in der Sie nicht anwesend sind (z. B. in der Mittagspause).
- Das Büro spätestens alle zwei Stunden gründlich lüften.
- Immer mit geschlossenem Deckel kopieren – schwarze Ränder erhöhen den Schadstoffausstoß.
Praktische Hinweise zur individuellen Vorsorge enthält auch das Faltblatt „Kopiergeräte und Drucker im Büro“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund.
Von Tintenstrahldruckern geht nach derzeitigem Erkenntnisstand keine Gesundheitsgefahr aus.
Bild: © Fotolia.com
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