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Der Sommer ist ins Rollen gekommen. Aber wie am besten mit der vollen Dröhnung Sonne umgehen? Über das richtige Maß gibt’s wenig Einigkeit, selbst unter Medizinern.

Die einen warnen vor Hautkrebs. Andere fordern: Tanken Sie eine ordentliche Portion Vitamin D, solange es noch geht! Beide Positionen sind umstritten. Fakt hingegen bleibt: Die Haut ist eines unserer größten Organe. Und gewissermaßen ein biologischer „Sonnenkollektor“, der die körpereigene Vitamin-D-Synthese ankurbelt.

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Ein Mangel an Vitamin D kann zur „englischen Krankheit“ führen, wie die Rachitis früher genannt wurde. Sie zeigt sich insbesondere durch Wachstumsstörungen mit Deformierungen der Knochen. Aber auch Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Darmkrebs, Brustkrebs, Leukämie, Autoimmunkrankheiten, Hirnleistungsstörungen bis hin zu Parkinson und Demenz – werden heute mit zu wenig „Sonnenvitamin“ in Verbindung gebracht.

Das Vitamin D (genau genommen eher ein Hormon) ist also dringend notwendig für unseren Körper. Vitamin D wirkt wie ein Zen­tralschalter, der zahlreiche Körperfunktionen steuert und Hunderte verschiedene Gene aktiviert. Fachleute empfehlen deshalb „öfter nach draußen zu gehen. Ein diffuser Ratschlag, denn das allein reicht bei Weitem nicht aus. Denn in unseren Breiten erreicht die Sonne über Monate hinweg selbst bei strahlendstem Sonnenschein nicht den notwendigen Einfallswinkel, der die für die Vitamin-D-Bildung notwendigen UVB-Strahlen passieren lässt.

Vitamin D lässt sich nicht „auf Vorrat tanken“

Zum Vergleich: Um zehn Mikrogramm Vitamin D zu bilden, müsste sich ein Mensch mit dem Hauttyp III (mittelhelle Haut, braunes Haar, helle bis dunkle Augen), von April bis Oktober auf dem 42. Breitengrad (etwa in Barcelona) zur Mittagszeit drei bis acht Minuten in der Sonne aufhalten. Mit „zu einem Viertel unbedeckter Haut“, wie Forscher mit spitzem Bleistift errechnet haben. Wohl denen, die in Barcelona und um Barcelona herum wohnen! In Bitterfeld, Bielefeld oder Berchtesgaden hingegen reicht die Sonnenbestrahlung nur etwa sechs Monate im Jahr für eine ausreichende Vitamin-D-Produktion aus.

„Sonnenbraten“ bringt nichts – außer einem Sonnenbrand

Hinzu kommt: Wer glaubt, den Vitamin-D-Speicher auf Vorrat betanken zu können, der irrt: Nach etwa 20 bis 30 Minuten hat die Haut genug UVB-Strahlen zur Vitamin-D-Produktion aufgenommen und der Organismus stoppt den Umwandlungsprozess. Langes „Sonnenbraten“ bringt also nichts – außer vielleicht einem Sonnenbrand.

Kann man denn Vitamin nicht mit der Nahrung aufnehmen? Richtig ist: In einigen wenigen Nahrungsmitteln ist tatsächlich Vitamin D enthalten. Doch auch mit diesen ist es kaum möglich, sich ausreichend zu versorgen, und wie so oft steckt der Teufel im Detail. Ein Beispiel: Einige Fischarten enthalten zwar viel Vitamin D, allerdings nur dann, wenn sie wild gefangen wurden und auch nur, wenn sie auf der Suche nach Nahrung bestimmte Regionen der Erde durchzogen haben.

Soweit die Fakten. Doch es bleiben offene Fragen:

  • Was ist mit dem Hautkrebs, vor dem uns die Dermatologen immer warnen?
  • Lässt sich Alzheimer mit Vitamin D verhüten?
  • Was bringen Nahrungsergänzungen
  • Wie soll ich mit der Sonne im Urlaub umgehen?

Antworten gibt dieses Interview mit dem Vitamin-Experten Prof. Dr. Jörg Spitz

Quellen: pharmazeutische-zeitung.de; netcoo Magazin; yamedo.de
Bild:      © Zerbor  - fotolia.com

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